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Plélan-Le-Petit: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Unterkünfte in Plélan-Le-Petit

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Das Ortszentrum von Plélan-le-Petit weist eine bemerkenswerte Einheitlichkeit der Architektur auf. Viele Häuser waren früher Geschäfte und wurden aus Granit lokaler Steinbrüche errichtet. Diese Bauweise prägt den Ortskern.

File:22180-Plélan-le-Petit-Hydro.jpeg File:22180-Plélan-le-Petit-Hydro.jpeg Foto: Roland45 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kirche und ältere Zeugnisse

Die Pfarrkirche Saint-Pierre-ès-Liens wurde erstmals 1330 als zugleich Priorats- und Pfarrkirche erwähnt und war von der Abtei Beaulieu abhängig. Zwischen 1876 und 1878 wurde sie am selben Standort wie der Vorgängerbau vollständig im neugotischen Stil neu errichtet; Architekt war Théodore Maignan. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes, dazu kommen ein polygonales Chorhaupt und vier Kapellen beiderseits der Querhäuser. Vom früheren Kirchenbau bewahrt Saint-Pierre-ès-Liens das Portal und die gotischen Fialen oberhalb des Turms.

Das Manoir des Fossés gilt als das älteste Gebäude in Plélan-le-Petit und stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Es ist als historisches Denkmal geschützt und besitzt ein gotisches Dachgebälk, das als selten in der Bretagne beschrieben wird. Das Beinhaus von Plélan-le-Petit stammt aus dem 17. Jahrhundert und gilt als Sammelgrab, das vor der Französischen Revolution genutzt wurde. Das Friedhofsbeinhaus bei Les Fossés wurde durch einen Erlass vom 19. März 1926 als historisches Denkmal eingetragen.

Für die Sept croix sind Bauphasen aus den Jahren 1793 und 1795 verzeichnet. Die Kreuze und ihre Sockel bestehen aus Granit und sind halbkreisförmig auf einer gemauerten niedrigen Mauer angeordnet. Durch einen Erlass vom 21. Dezember 1925 wurden die Sept croix als historische Denkmäler eingetragen. Bereits 1861 wollte der Pfarrer und Dekan von Plélan, Abbé Morin, die drei Kreuze zu einem Kalvarienberg für die Fête-Dieu-Prozessionen zusammenführen.

Zum baulichen Erbe gehören außerdem das restaurierte Waschhaus mit seiner Fischtreppe und das dort befindliche Kunstwerk „Ondine“ von Laeétitia Lavieville, das zu Ehren der Wäscherinnen geschaffen wurde. Das heutige Pfarrhaus ersetzte 1890 ein früheres Gebäude, das bei Hochwasser oft überflutet und dann unzugänglich war.

2010 beschloss die Gemeinde, das Pfarrhaus zu einem Gemeinschaftshaus und einem Gemeinschaftsgarten umzugestalten.

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Wege und Natur

Der Wanderweg „Le Montafilan“ beginnt am Parkplatz de l’Embarcadère. Der Rundwanderweg „Le patrimoine de Plélan-Le-Petit“ ist 4,2 km lang und als sehr leicht eingestuft. Er verbindet das von lokaler Granitverwendung geprägte Ortszentrum mit besonderen Naturräumen.

Les Plantations ist ein Feuchtgebiet in unmittelbarer Nähe des Ortszentrums an den Quellen des Montafilan. Das Gelände umfasst einen Spazierweg, eine große Geländemulde und Aussichtspunkte. Auf Les Plantations wurden 1.200 Bäume und Sträucher gepflanzt.

Getränkegeschichte

Poiré wird als ein dem Cidre ähnliches Getränk beschrieben, das im vergangenen Jahrhundert häufig konsumiert wurde.

Weitere Orte zur Erkundung

Bourseul, Trévou-Tréguignec, Plouër-Sur-Rance, Langast, Fréhel, Begard, Lanrelas und Hillion

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Côtes-D’armor.

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