Hénansal: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Hénansal
Vom Ortskern von Hénansal eröffnet sich ein weites Panorama nach Osten bis zu den in der Ferne liegenden Menez. Der Ort weist zwei Hochebenen auf, die durch eine markante Geländestufe voneinander getrennt sind. Landschaftliche Orientierung und historische Zeugnisse liegen hier eng beieinander: In Hénansal finden sich archäologische Überreste aus mehreren Epochen.
Landschaft und Wege
Die RD 768 verbindet Lamballe mit Plancoët und bildet die wichtigste Erschließungsachse von Hénansal. Am Frémur bildet eine archäologische Anlage in Hénansal einen 700 Meter langen Halbkreis.
Wandern
Das Refuge de Cœurs à Cœurs in Hénansal bietet geführte und individuelle Eselwanderungen an. Das Spektrum reicht von halbtägigen Ausflügen bis zu fünftägigen Touren. Für diese Wanderungen stellt das Refuge passende IGN-Karten und Topoguides bereit.
Eine weitere ausgeschilderte Verbindung trägt den Namen Du champs au bois. Der leichte Rundweg ist 15 km lang und mit einer Dauer von vier Stunden angegeben. Die Wanderung führt von Lamballe-Armor nach Hénansal über den Chemin de Saint-Alban.
Kultur und Geschichte
Zu den ältesten archäologischen Überresten von Hénansal gehören die Tumuli von Surtoué. Bei La Ville-Bellanger liegt außerdem die Roche aux Fées, ein neolithischer überdachter Gang.
Die Zisterziensergrange von Saint-Maleu in Hénansal ist eine klösterliche Grange, ein Bauernhof und ein pastoraler Komplex. Die Grange von Saint-Maleu wird im Kartular der Abtei Saint-Aubin-des-Bois im Jahr 1260 erwähnt. Das erhaltene Wohnensemble besteht aus einem quadratischen Hof, um den drei Gebäude angeordnet sind.
Auch die Wirtschafts- und Siedlungsgeschichte ist an mehreren Orten ablesbar. Die Getreidemühle von Saint-Gueltas wurde um 1913 wiederaufgebaut und stellte ihren Betrieb um 1939, zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, ein. Sie nutzte Wasserkraft und thermische Energie mit einem Schwachgasmotor; mit ihren Mahlsteinen stellte sie Brot her, das sie verkaufte. La Motte Rouge ist ein Wohnplatz und befestigtes Areal aus dem 13. Jahrhundert n. Chr. Duretal ist eine mittelalterliche Motte, also eine mittelalterliche befestigte Erdhügelburg.
Die Kirche Saint-Pierre et Saint-Jean-Baptiste ist ein historisches Bauwerk aus dem 15. bis 19. Jahrhundert und wurde zwischen 1837 und 1840 teilweise wiederaufgebaut. Ihr Südportal und ihr Chorfenster stammen aus dem Jahr 1509. Im Inneren befinden sich ein polychromes Holzkruzifix aus dem 15. bis 16. Jahrhundert und eine Statue des heiligen Sebastian aus dem 17. Jahrhundert.
Außerhalb der Kirche erinnern weitere Bauwerke und Denkmäler an frühere Jahrhunderte. Das Wegekreuz Croix de Pilody stammt aus dem Jahr 1409 und trägt eine Inschrift, in der Gautier und der Rektor Eude genannt werden. Das Herrenhaus Manoir de la Vigne stammt aus dem 16. Jahrhundert, wurde von der Familie La Vigne errichtet und zeigt deren Wappen. Das Herrenhaus Manoir du Maupas stammt aus dem Jahr 1632.
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