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Saint-Judoce: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Unterkünfte in Saint-Judoce

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Saint-Judoce verbindet einen von Wasser geprägten nördlichen Ortsrand mit Wanderwegen und Bauzeugnissen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

File:22306-Saint-Judoce-Hydro.jpeg File:22306-Saint-Judoce-Hydro.jpeg Foto: Roland45 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Landschaft

Im Norden wird Saint-Judoce durch den Canal d’Ille-et-Rance und den Linon begrenzt. Die dichteste Bocage-Landschaft der Gemeinde liegt entlang des nördlichen Kanals, während im Zentrum und im Süden von Saint-Judoce offene, landwirtschaftlich genutzte Flächen vorherrschen. Der Linon am Vieux-Bourg wird als schattiger Flusslauf beschrieben.

Kirchen und Geschichte

Die heutige Kirche Saint-Judoce im Champ-Brossard wurde zwischen 1922 und 1923 vom Architekten Arthur Regnault errichtet. Sie beherbergt polychrome Holzstatuen des heiligen Judoce und der heiligen Marguerite und gilt als eines der wenigen religiösen Architekturzeugnisse des 20. Jahrhunderts im Département Côtes-d’Armor.

Die ehemalige Pfarrkirche Saint-Judoce im Vieux-Bourg wird bereits in einer Schenkungsurkunde aus der Mitte des 12. Jahrhunderts erwähnt. Im 14. Jahrhundert wurde sie weitgehend neu errichtet. Erhalten sind ein Westportal, ein offener Glockenaufsatz mit einem von vier Mondsicheln gebildeten durchbrochenen Kreuz sowie ein dreilobiges Maßwerkfenster im Chor. Die Südtür trägt eine Inschrift aus dem späten 15. Jahrhundert: „DIEX PARDOINT A VILLECMER“. Seit dem 10. November 1925 steht sie teilweise unter dem Schutz als Monument historique.

Herrenhäuser

Das Herrenhaus von Champsavoy gilt aufgrund seiner Lage und des erhaltenen Wohngebäudes als repräsentativ für die im 16. und 17. Jahrhundert vom mittleren Adel errichteten Herrenhäuser. Das Anwesen war von Wassergräben umgeben; einer davon trennte noch in den 1950er-Jahren den Hof des Wohngebäudes vom nördlich gelegenen Wirtschaftshof. Nach seiner Verwüstung während der Ligakriege zwischen dem späten 16. und dem frühen 17. Jahrhundert wurde das Herrenhaus wiederaufgebaut.

Das Herrenhaus von Fournet wurde im frühen 18. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Hochzeit von Pierre-Hyacinthe du Fournet und Marie-Melaine de Farcy am 11. Februar 1734 vollständig wiederaufgebaut. Sein Eingangsportal gilt als elegantes, bemerkenswertes Kunstwerk und wurde wahrscheinlich von den Werkstätten der Schmieden von Paimpont gefertigt. Zum Anwesen gehören ein von Wassergräben geschützter, geschlossener Hof, eine Kapelle und Wirtschaftsgebäude; eine Scheune ist erhalten.

Wege am Wasser

Der Circuit du Linon beginnt an der Kirche Saint-Judoce. Der 14 km lange Wanderweg hat eine geschätzte Gehzeit von 4 Stunden und 30 Minuten, erreicht den Treidelpfad und führt an einer Brücke in den Vieux-Bourg.

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Der Circuit des 3 Villages überquert die Metallbrücke im Vieux-Bourg; von dort aus können Wandernde die ehemalige Kirche von Saint-Judoce sehen. Entlang des Weges zeigen sich die ruhigen Mäander des Linon; in ihrer Nähe gibt es eine angenehme Rastmöglichkeit bei einem Picknicktisch.

Der Circuit du Vieux Bourg verläuft über einen langen Abschnitt am Canal d’Ille-et-Rance und bezieht den alten Ortskern von Saint-Judoce ein.

Lokaler Geschmack

Die Brasserie CARABO bietet in ihrer Brauerei in Saint-Judoce jeden Freitagabend von 17 bis 19 Uhr Direktverkauf an. Die Biere von CARABO sind Teil einer lokalen und regionalen Produktionskette.

Weitere Orte

Carnoët, Tregueux, Saint-Bihy, Plémy, Guitté, Brusvily, Ploubalay, Treduder

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Côtes-D’armor.

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