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Kallislahti: Befestigungsgeschichte und Kulturstraße

Unterkünfte in Kallislahti

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kallislahti verbindet eine ungewöhnliche Geschichte aus dem Ersten Weltkrieg mit einer langen touristischen Kulturstraße. Zwischen Feldbefestigungen, regionalen Überlieferungen und der Grünen-Gold-Kulturstraße finden Sie unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Reise – von historischen Entdeckungen bis zu Naturangeboten bei Loikansaari.

Feldbefestigungen und historische Spuren

Die Befestigungskette Kallislahti–Pihlajalahti stammt aus dem Ersten Weltkrieg. Der gesamte sieben Kilometer breite Isthmus zwischen Kallislahti und Pihlajalahti ist mit Feldbefestigungen versehen. Zur Verteidigungslinie gehören mehrere Dutzend einzelne Kampf- und Verbindungsgräben sowie Bunker, die nahe der alten Straße nach Imatra angelegt wurden. Die Ausdehnung über den Isthmus macht die Befestigungen zu einem prägenden historischen Thema der Gegend.

Auf einem Hügel südlich der Staatsstraße 14 in Kallislahti, auf dem sich früher eine Deponie befand, gibt es etwa 670 Meter ausgehobene und 130 Meter gesprengte Kampf- und Verbindungsgräben sowie zwölf Bunkergruben. Die beiden Längenangaben unterscheiden die ausgehobenen Gräben von den gesprengten; hinzu kommen die zwölf Gruben. So lässt sich die beschriebene Anlage anhand konkreter Formen und Maße einordnen, ohne Kampf- und Verbindungsgräben mit den Bunkergruben gleichzusetzen.

Auch bei Kaislanmäki gibt es eine besondere historische Spur: eine niedrige, kreisförmige Steinsetzung aus großen Steinen mit einem Durchmesser von 4,3 Metern. Sie könnte ein sogenannter Lapinraunio sein; ihre Lage in einer Senke ist für einen Lapinraunio allerdings untypisch. Kaislanmäki liegt am Pihlajavesi, 150 Meter nördlich des Sees sowie nördlich der Straße 435 und 60 Meter von dieser Straße entfernt. Der Überlieferung nach befand sich etwa 20 Meter nördlich der Steinsetzung am Ende des 18. Jahrhunderts ein Grenztor.

Unterwegs auf der Grünen-Gold-Kulturstraße

Die offizielle Grüne-Gold-Kulturstraße ist eine 250 Kilometer lange touristische Route. Sie führt von Mäntyharju über Ristiina, Puumala, Sulkava und Savonlinna nach Punkaharju und erreicht Kallislahti. Von Sulkava aus führt sie nach Kallislahti und erreicht dort die Staatsstraße 14. Nach Kallislahti verläuft die Route bis zum Ende überwiegend auf dieser Staatsstraße; es gibt nur wenige Abstecher. Wenn Sie eine Reise entlang der Kulturstraße planen, bietet Kallislahti damit einen konkreten Orientierungspunkt auf einer Route, die mehrere Orte verbindet.

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Zur Grünen-Gold-Kulturstraße gibt es eine Audiogeschichte in der kostenlosen Glopas-App. Sie kann während der Fahrt mit dem Auto oder Fahrrad angehört werden. Damit lässt sich die Fahrt auf der Kulturstraße auch mit einem akustischen Beitrag verbinden. Die Route und ihre Audiogeschichte sprechen Reisende an, die ihre Erkundung auf eine Strecke ausrichten möchten; die Befestigungen und die Steinsetzung setzen dagegen einen Schwerpunkt auf einzelne historische Spuren.

Loikansaari und die Wahl Ihrer Unterkunft

Die Loikansaari-Ferienhäuser befinden sich in Loikansaarentie 430, 58810 Kallislahti. Zu den beschriebenen Merkmalen von Loikansaari gehören ein flaches Sandufer mit Steg und Ruderboot. Das Ferienhaus von Loikansaari verfügt außerdem über eine separate holzbeheizte Ufersauna mit Umkleideraum. Im eigenen Hof der Loikansaari-Ferienhäuser gehört ein Feuerplatz zu den Außenbereichen.

Als Service führen die Loikansaari-Ferienhäuser geführte Naturexkursionen, Motorboote zur Vermietung und Ausrüstungsverleih auf. Wenn Sie eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus in Kallislahti suchen, können Sie daher überlegen, welcher Schwerpunkt zu Ihrer Reise passt: die Befestigungsgeschichte und die Überlieferung bei Kaislanmäki, eine Fahrt auf der Grünen-Gold-Kulturstraße oder die bei Loikansaari genannten Natur- und Uferangebote. Die 250 Kilometer lange Route und die konkreten Details der historischen Anlagen bieten dabei unterschiedliche Perspektiven auf Kallislahti.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Savonlinna.

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