Kölleda: Pfefferminzstadt und Museumsgeschichten
Unterkünfte in Kölleda
Kölleda verbindet eine lange Kräutertradition mit Geschichten aus Stadtleben und Technik. Die Stadt liegt am Rand des Thüringer Beckens und ist weit über die Region hinaus als „Pfefferminzstadt“ bekannt: Arznei- und Gewürzpflanzenanbau sowie Kräuterverarbeitung prägen diesen besonderen Namen. Wer für den Urlaub einen Ort mit lokaler Geschichte und unterschiedlichen Museumsthemen sucht, findet in Kölleda Anknüpfungspunkte von historischen Pflanzen bis zur Entwicklung der Rundfunk- und Computertechnik.
Die Stadtkirche St. Wiperti prägt gemeinsam mit dem Markt und dem Rathaus das Stadtbild. Eine weitere Orientierung im städtischen Alltag bietet der Wochenmarkt, der regelmäßig donnerstags am Rathaus stattfindet. Für die Reiseplanung ist außerdem die Bahnverbindung relevant: Kölleda ist mit der RB 27 der Erfurter Bahn, der Pfefferminzbahn, erreichbar.
Stadtgeschichte und Technik im Museum
Das Heimatmuseum Kölleda befindet sich im ehemaligen Buchdruckerhaus. Zu seinen Ausstellungsstücken gehört eine historische Ofenplattensammlung. Sie ergänzt den Blick auf die Geschichte des Ortes um ein konkretes Handwerksthema. So steht im Heimatmuseum nicht nur die Stadt als Ganzes im Mittelpunkt, sondern auch eine Sammlung, die Besucherinnen und Besucher anhand einzelner historischer Gegenstände erkunden können.
Einen anderen Schwerpunkt setzt das Funkwerkmuseum Kölleda. Es dokumentiert die Geschichte des VEB Funkwerk Kölleda von den Anfängen als Neutro-Werk im Jahr 1945 bis zu seiner Aufgliederung. Zur Ausstellung gehört außerdem die Entwicklung der Rechen- und Datenverarbeitungstechnik: Sie reicht von der Rechenmaschine bis zum modernen Computer. Fotoapparate, Schreibmaschinen, Telefone und Rundfunkgeräte aus mehreren Jahrzehnten machen weitere technische Themen sichtbar. Wer sich besonders für Medien interessiert, findet hier auch die Geschichte des Rundfunks und die Entwicklung vom Detektorempfänger bis zur Hi-Fi-Anlage. Zu hören sind unter anderem Pausenzeichen verschiedener Rundfunkstationen.
Kräuter und Pflanzen im Museumsgarten
Zum Heimatmuseum gehört ein historischer Museumsgarten, der im Stil der Zeit um 1800 angelegt ist. Dort wachsen zahlreiche Heil- und Gewürzkräuter, historische Gemüsearten und alte Rosen. Das gibt der Pfefferminzstadt neben ihren musealen Innenräumen auch einen grünen, durch Pflanzen geprägten Akzent. An den Garten grenzt eine Streuobstwiese, die für verschiedene Veranstaltungen genutzt wird. Garten und Wiese setzen damit eigene Schwerpunkte: Hier stehen Pflanzen und Veranstaltungen im Freien im Vordergrund, während die Museen Sammlungen und Technikgeschichte vermitteln.
Kölleda als Urlaubsort wählen
Welche Seite Kölledas Sie besonders anspricht, kann Ihre Suche nach einer Ferienwohnung mitbestimmen. Für einen Aufenthalt mit Schwerpunkt auf Ortsgeschichte bietet das Heimatmuseum einen anderen Zugang als das Funkwerkmuseum mit seinen Themen rund um Rechenmaschinen, Computer und Rundfunk. Die Kräutertradition und der Museumsgarten ergänzen diese Auswahl um einen pflanzenbezogenen Schwerpunkt. Wenn Sie mit der Bahn anreisen möchten, können Sie die Verbindung der RB 27 in Ihre Überlegungen zum Urlaubsort einbeziehen. So lässt sich die Wahl einer Unterkunft an den Interessen ausrichten, die für Ihre Reise nach Kölleda im Vordergrund stehen.
Für weitere Reiseideen können Sie auch Kannawurf, Weißensee, Kindelbrück, Sömmerda, Straußfurt, Beichlingen, Guthmannshausen und Henschleben entdecken.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sömmerda.