Frauenwald: Tierbeobachtung, Ortsgeschichte und Winterwege
Unterkünfte in Frauenwald
Frauenwald liegt mitten im UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald. Der Ort bietet klare Anknüpfungspunkte für die Urlaubsplanung: geführte Tierbeobachtung in freier Natur, ein historisches Monument am Ortseingang und zwei unterschiedlich verlaufende Skiwanderwege. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Frauenwald suchen, überlegen Sie zuerst, ob Naturbeobachtung, Ortsgeschichte oder Bewegung im Winter Ihren Aufenthalt prägen soll. Für Familien kann die Auswahl nach gemeinsamem Interesse beginnen: Tiere beobachten, Geschichte entdecken oder draußen unterwegs sein.
Naturbeobachtung in Frauenwald
Ganzjährig können Sie in Frauenwald unter fachkundiger Führung von einer Beobachtungskanzel aus Wildtiere in freier Natur beobachten. Die geführte Beobachtung lässt sich als eigener Schwerpunkt in Ihre Urlaubsplanung aufnehmen. Klären Sie vor der Reise die Buchungsdetails. Sie ist ganzjährig möglich; bei einer Wintertour auf Skiwanderwegen sollten Sie aktuelle Schnee- und Wegverhältnisse prüfen.
Das Monument am Bohrstuhl
Am Ortseingang steht das Monument am Bohrstuhl, das Wahrzeichen Frauenwalds. Eingeweiht wurde es am 25. Juli 1937. Auf drei Seiten stellt es die Geschichte des Ortes von 1218 bis 1918 dar. Die Jahreszahlen erfüllen unterschiedliche Rollen: 1937 bezeichnet die Einweihung, während 1218 und 1918 den Zeitraum der historischen Darstellung markieren. So treffen an diesem Wahrzeichen ein konkretes Einweihungsdatum und ein weit gespannter Geschichtsbogen zusammen. Wer sich für Ortsgeschichte interessiert, findet hier ein klar umrissenes Thema für den Aufenthalt.
Zwei Skiwanderwege mit unterschiedlichem Verlauf
Ein Skiwanderweg führt rund um Frauenwald, vorbei am Bahnhof Rennsteig und zurück zum Parkplatz am Monument, wo er beginnt. Ein zweiter Weg startet ebenfalls am Parkplatz Monument, führt über den Meisenhügel in Richtung Forsthaus Allzunah und bietet weite Ausblicke. Für die Auswahl ist der Verlauf der wichtigste Unterschied: Der erste Weg bildet eine Runde mit Rückkehr zum Ausgangspunkt, der zweite führt in Richtung Forsthaus. Prüfen Sie vor einer Tour die aktuellen Schnee- und Wegverhältnisse.
Das übergeordnete Reiseziel Ilmenau
Im übergeordneten Reiseziel Ilmenau kommen eigene Natur-, Sport- und Kulturthemen hinzu. Der Kickelhahn ist Ilmenaus Hausberg und 861 Meter hoch; sein 21 Meter hoher Aussichtsturm ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Im Trailpark Lindenberg laden drei verschiedene Trails zum Mountainbiken ein. Prüfen Sie vor einer Fahrt die aktuellen örtlichen Informationen, denn Angaben zu den Anlagen können sich ändern.
Der 20 Kilometer lange Goethewanderweg verbindet Goethes Wirkungsstätten von Ilmenau bis nach Stützerbach. Auch für winterliche Touren gibt es zahlreiche Ski- und Winterwanderwege: Sie führen von Ilmenau bis zum Rennsteig sowie vom Auerhahn bis zum Kickelhahn. Ob eine Tour aktuell möglich ist, hängt von Schnee- und Wegverhältnissen ab; informieren Sie sich vor der Planung.
Zu den Kulturorten in Ilmenau zählt der Münzkeller, unmittelbar neben der Alten Münze. Er bietet Einblicke in das 16. Jahrhundert. Die Bergmannskapelle befindet sich an der Sturmheide, mitten im früheren Bergbaurevier des Ilmenauer Kupfer- und Silberbergbaus und unterhalb der Halde des ehemaligen Schachtes „Gottes Gabe“. Sie beherbergt eine Ausstellung zum Ilmenauer Kupferschieferbergbau. Damit stehen in Ilmenau ein Einblick in die Geschichte des 16. Jahrhunderts und die Bergbaugeschichte als unterschiedliche kulturelle Schwerpunkte nebeneinander.
Weitere Reiseziele entdecken: Geraberg, Großliebringen, Langewiesen, Friedersdorf, Gräfenroda, Plaue, Altenfeld, Gehren.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ilm-Kreis.