Lossatal: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Am Kleinen Berg bei Hohburg sind die Hohburger Quarzporphyrfelsen als Nationaler Geotop klassifiziert; Wind- und Gletscherschrammen am Kleinen Berg dienten 1844 als Beleg für die Theorie der europäischen Inlandvereisung. Lossatal verbindet diesen Naturraum mit Kultur- und Ortsgeschichte. Wer eine Ferienwohnung in Lossatal mieten möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
Natur
Kleiner Berg Hohburg wurde 1976 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und ist Teil des Landschaftsschutzgebiets Hohburger Berge. Das Gebiet bietet bedrohten Arten wie der Mopsfledermaus, dem Großen Mausohr und dem Siebenschläfer Rückzugsraum.
Wege und Landschaft
Die Georoute Kleiner Berg Hohburg beginnt und endet am Geoportal Museum Steinarbeiterhaus Hohburg im Lossataler Ortsteil Hohburg. In Hohburg führt sie an zwei Kaolinseen vorbei; dort wurde bis 1965 Kaolin abgebaut. Der Kaolinsee am Fuß des Kleinen Bergs ist ein ehemaliger Tagebau mit einer Wasserfläche von zehn Hektar. Das rekultivierte Kaolinsee-Gelände wird zur Naherholung genutzt, der See dient als Angelgewässer.
Die Hohburger Berge haben ein Netz markierter Wege zum Wandern zwischen den Felsformationen bei Gaudlitzberg, Spielberg und Holzberg. Außerdem gibt es Kletterrouten an bis zu 40 Meter hohen Wänden. Ehemalige Steinbrüche im Lossataler Raum werden seit den 1920er-Jahren als Klettergebiete genutzt. Ehemalige Kaolinabbauseen mit umliegenden Rasenflächen dienen der Sommererholung, während Ski- und Rodelhänge Winteraktivitäten ergänzen. Ein Fahrrad-Rastplatz liegt gegenüber dem Eiscafé.
Kultur und Geschichte
Die Bockwindmühle Kühnitzsch wurde 1812 erbaut und ist weiterhin vollständig funktionsfähig. Besucher können sich dort über das Mahlen und darüber informieren, wie aus Getreide Mehl entsteht. Private Führungen der Bockwindmühle werden für Gäste und Gruppen angeboten.
Das Museum Steinarbeiterhaus Hohburg widmet sich der Entwicklung der Steinindustrie und dem Alltag der Steinbrucharbeiter. Es befindet sich in einem weitgehend unveränderten Anwesen aus dem Jahr 1802; Heimatgeschichtsinteressierte eröffneten das Museum 1985. Im Lossataler Ortsteil Frauwalde präsentiert das Museum für Ur- und Frühgeschichte die rund 7.000-jährige Siedlungsgeschichte der Gegend. Zwei bronzezeitliche Grabhügelfelder nahe Frauwalde werden auf etwa 1400 bis 900 v. Chr. datiert.
Das Schloss Thammenhain, ein ehemaliges mittelalterliches Wasserschloss, besitzt einen vorspringenden Renaissancegiebel und einen Turm an der Südseite. Eine breite zweiläufige Terrasse am Schloss Thammenhain bietet Ausblicke über den Schlosspark. Die Naturbühne Dornreichenbach präsentiert Märchenaufführungen für Kinder und Erwachsene. Traditionelle Dorf-, Ernte- und Fischerfeste in Lossatal machen örtliche Bräuche und traditionelles Handwerk greifbar.
Lokales
Das Tiergehege Dornreichenbach ermöglicht einen Rundgang durch einen etwa 5,5 Hektar großen, gestalteten Schlosspark. Dort lassen sich rund 54 Tierarten beobachten, darunter einige gefährdete Arten. Gasthof Stern im Lossataler Ortsteil Thammenhain serviert seit 1981 regionale und saisonale Gerichte sowie deutsche Hausmannskost.
Weitere Ortsseiten: Falkenhain, Frauwalde.
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