Friedland entdecken: Mahnmal, Kirche und Museum
Unterkünfte in Friedland
Friedland erschließt sich über Orte, die unterschiedliche Kapitel seiner Geschichte in den Blick rücken: das Mahnmal auf dem Hagenberg, die St.-Norbert-Kirche und das Museum im historischen Bahnhof. Das Museum führt durch die Geschichte des Grenzdurchgangslagers von 1945 bis heute; Kirche und Mahnmal setzen weitere historische Akzente. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Friedland suchen, hilft es, zuerst den Schwerpunkt Ihrer Reise zu wählen: Soll die Dauerausstellung im Mittelpunkt stehen, oder möchten Sie auch weitere Orte in der Gemeinde berücksichtigen?
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Foto: Jan Stubenitzky ( Dehio ) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Orte der Erinnerung und Nachkriegsgeschichte
Das Friedland-Mahnmal steht auf dem Hagenberg. An der St.-Norbert-Kirche befindet sich außerdem eine Statue des Heimkehrers. Die katholische Kirche wurde 1954/55 an der Heimkehrerstraße im Grenzdurchgangslager Friedland im Landkreis Göttingen erbaut. Von Beginn an war sie eine Anlaufstelle für Heimkehrer, Flüchtlinge, Vertriebene und Heimatlose. Ihre Ausstattung und Geschichte machen sie zu einer der bedeutendsten Nachkriegskirchen im Bistum Hildesheim; zugleich ist sie ein kirchliches Denkmal von besonderer Bedeutung.
Das Museum Friedland
Im historischen Bahnhof von Friedland befindet sich das Museum Friedland. Seine Dauerausstellung „Fluchtpunkt Friedland“ umfasst 350 Quadratmeter und behandelt die Geschichte des Grenzdurchgangslagers von 1945 bis heute. Die Ausstellung ist durchgängig auf Deutsch und Englisch gestaltet. Führungen durch die Ausstellung und über das Gelände des Lagers werden auf Deutsch, Englisch und Arabisch angeboten. Zu den Stationen einer Geländeführung gehören die Nissenhütte und die Friedland-Glocke. Führungen sind nach Vereinbarung möglich; prüfen Sie die aktuellen Buchungsmöglichkeiten vor Ihrem Besuch.
Meridianzeichen und weitere Stationen der Gemeinde
Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist das 1820/21 im Friedländer Holz errichtete Meridianzeichen. Auch eine Route führt durch die Gemeinde Friedland: Sie verläuft am Rittergut Besenhausen vorbei, über Friedland mit dem Grenzdurchgangslager und weiter nach Klein Schneen mit seinen Kiesseen. Auf dem Rittergut finden im Sommer im Rahmen des Besenhausener Sommers wechselnde Ausstellungen und Konzerte statt. Die konkreten Angebote können variieren; ein Blick ins aktuelle Programm hilft bei der Planung.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Göttingen
Im übergeordneten Reiseziel Göttingen kommen eigene Kultur- und Gartenthemen hinzu. Die Basisausstellung „Räume des Wissens“ im Forum Wissen erstreckt sich über 1.400 Quadratmeter und macht Prozesse der Wissensentstehung nachvollziehbar. Ihre zwölf Räume enthalten mehr als 1.400 Objekte aus den Sammlungen der Universität Göttingen. Der Alte Botanische Garten Göttingen wurde 1736 als „hortus medicus“, also als medizinischer Garten, gegründet. Dort können Besucherinnen und Besucher historische Gewächshäuser, tropische Vegetation im Regenwaldhaus und das Alpinum erkunden.
Für Spaziergänge, Wanderungen und Radtouren gibt es im Göttinger Stadtwald auf dem Hainberg Möglichkeiten. Außerdem werden in Göttingen wöchentlich wechselnde Stadtrundgänge und City-Touren zu mehr als 40 Themen angeboten, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Da sich Termine und Verfügbarkeit ändern können, prüfen Sie diese Angebote vorab. So lassen sich Friedlands Erinnerungsorte und die eigenständigen Themen des übergeordneten Reiseziels Göttingen als unterschiedliche Schwerpunkte für Ihre Reiseplanung betrachten.
Weitere Reiseziele entdecken: Bad Grund (Harz), Gleichen, Obernfeld, Fuhrbach, Scheden, Hattorf Am Harz, Duderstadt, Bovenden
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Göttingen.