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Rosenow: Dorfkirche, Kapelle und Baukultur

Unterkünfte in Rosenow

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Rosenow verbindet eine Dorfkirche aus der Mitte des 19. Jahrhunderts mit einer neugotischen Begräbniskapelle und der Skulptur „Hanna“. Wer sich für Baugeschichte und Kunst interessiert, findet damit mehrere klar unterscheidbare Themen am Ort. Zugleich befinden sich weitere historische Bauwerke in Schwandt und Luplow; in Tarnow liegt eine Familiengrabstätte. Diese drei Orte sind eigenständige Orte innerhalb der Gemeinde Rosenow. Für die Orientierung bei der Suche nach einer Ferienwohnung ist diese Unterscheidung hilfreich: Kirche, Kapelle und Skulptur gehören zum Ort Rosenow; die weiteren beschriebenen Punkte liegen in anderen Orten der Gemeinde.

Historische Kirche in Rosenow, Mecklenburg-Vorpommern Die historische Kirche in Rosenow wurde 1849 bis 1851 errichtet. Foto: Niteshift ( talk ) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Neugotik und Kunst in Rosenow

Die Dorfkirche Rosenow wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im neugotischen Stil erbaut. Zu ihren baulichen Details gehören das Fundament und die Grundmauern aus Feldsteinen der ehemaligen Kirchhofmauer. Die Herkunft des Materials verbindet den Kirchenbau mit der früheren Kirchhofmauer: Nicht nur der neugotische Stil, sondern auch die Feldsteine gehören zur Baugeschichte des Ortes.

Westlich außerhalb des Kirchhofs befindet sich die neugotische Begräbniskapelle der Familie von Blücher. Auf dem alten Friedhof in Rosenow steht außerdem „Hanna“, eine Skulptur von Thomas Jastram. Die unterschiedlichen Zuordnungen helfen, die Orte auseinanderzuhalten: Bei der Kapelle sind Baustil und Familienbezug prägend, bei „Hanna“ stehen Kunstwerk und Künstlername im Mittelpunkt. Beide ergänzen den Blick auf die Dorfkirche um jeweils einen eigenen Zugang zu Rosenows Kulturgeschichte.

Die Kirche ist außerdem eine Spielstätte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Da das Programm wechseln kann, prüfen Sie vor Ihrer Reise die aktuellen Veranstaltungstermine. So können Sie einen möglichen Kulturtermin als eigenen Planungspunkt neben der Architektur berücksichtigen.

Weitere Bau- und Erinnerungsorte der Gemeinde

Schwandt ist ein eigener Ort innerhalb der Gemeinde Rosenow. Dort schließt sich westlich an die Dorfkirche ein großes klassizistisches Mausoleum der Familie v. Schlieffen an. Das Mausoleum besitzt eine Westapsis und Lünettenfenster aus dem 19. Jahrhundert. Über seinem Zugang zeigt ein allegorisches Fresko die Sterbeszene von Juliane v. Schlieffen, die 1832 starb. Carl Eggers malte das Fresko 1835. Für Architekturinteressierte kommen hier klassizistische Bauform und ein konkretes Bildmotiv mit Künstler- und Jahresangabe zusammen.

Auch Tarnow ist ein eigener Ort der Gemeinde. Auf dem Friedhof der Kapelle Tarnow befindet sich die Familiengrabstätte der Wendenburgs. Sie ergänzt die Bauwerke um einen weiteren Ort der Erinnerung außerhalb des Dorfes Rosenow.

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Das Gutshaus Luplow, ebenfalls in einem eigenen Ort der Gemeinde, wurde um 1760 erbaut. Es ist eingeschossig, hat neun Achsen und einen zweigeschossigen Mittelrisalit sowie ein vollständig ausgebautes Mansarddach. Diese Merkmale machen die Bauform genauer fassbar als eine Datierung allein. Die Rokoko-Stuckdecken zeigen einen Fuchs als Wappentier von F. J. Christian v. Voss und einen Bären als Wappentier seiner Ehefrau Eva Juliane v. Behr. So kommt zur äußeren Beschreibung des Hauses ein Blick auf heraldische Motive und die Namen des Ehepaars hinzu. Das Gutshaus befindet sich in Privatbesitz; setzen Sie einen Zugang nicht voraus.

Für die Wahl einer Ferienwohnung können Sie sich an Ihrem Reiseschwerpunkt orientieren: an Kirche, Kapelle und Skulptur im Ort Rosenow oder an den Bau- und Erinnerungsorten in weiteren Orten der Gemeinde.

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