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Suckow entdecken: Dorfkirche, Ruhner Berge und regionale Geschichte

Unterkünfte in Suckow

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Suckow verbindet eine vielschichtige Ortsgeschichte mit Landschaftserlebnissen und besonderen Zielen in der näheren Umgebung. Der Ort liegt zwischen den Anhöhen der Ruhner Berge und der Ebene der Mooster Wiese. Für die Anreise mit dem Auto ist die Nähe zur Autobahn A 24 mit einer Autobahnauf- beziehungsweise -ausfahrt ein wichtiger Orientierungspunkt. Wer eine Ferienwohnung sucht, kann Suckow damit als Ausgangspunkt für eine Reise wählen, bei der Dorfgeschichte, Spaziergänge, Natur und regionale Ausflüge zusammenkommen.

Foto: Karin Höll

Ortsgeschichte und sichtbare Kultur

Suckow wurde 1328 erstmals unter dem Namen „Sucowe“ urkundlich erwähnt. Die Geschichte des Ortes ist auch durch seine frühere Teilung geprägt: Seit dem Mittelalter war Suckow zwischen Mecklenburg und Brandenburg geteilt. Bis ins 20. Jahrhundert gab es deshalb sowohl im mecklenburgischen Landkreis Parchim als auch im brandenburgischen Landkreis Ostprignitz eine Gemeinde Suckow.

Ein markanter kultureller Bezugspunkt ist die Dorfkirche nahe der B321. Die von einer Feldsteinmauer umgebene Saalkirche besteht aus Feldstein; das Kirchengebäude und der Kirchfriedhof sind von der Straße aus sichtbar. Im Inneren befindet sich ein neugotisches Kreuzigungsaltarbild des Künstlers Thomas Fischer aus dem Jahr 1867. Die Ursprünge der Kirche könnten bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, während das heutige Bauwerk dem zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts zugeordnet wird. Ein auf 1588 datierter Balken steht im Zusammenhang mit dem Kirchturm und deutet möglicherweise darauf hin, dass dieser um 1587 an das zuvor turmlose Bauwerk angebaut wurde.

Auch die Erinnerungskultur gehört zum Ortsbild. Nahe der Kreuzung von Schulstraße und Dorfstraße erinnert ein Gedenkstein aus rotem Mauerstein an den Todesmarsch von Häftlingen aus dem KZ Sachsenhausen im April 1945. In mehreren überlieferten Sagen aus Suckow spielt außerdem ein großer schwarzer Hund eine Rolle. Diese unterschiedlichen Spuren machen den Ort für Reisende interessant, die regionale Geschichte nicht nur über Jahreszahlen, sondern auch über sichtbare Zeichen und Erzählungen kennenlernen möchten.

Ruhner Berge, Spazierwege und Ausflüge

Die Kastanienallee von Suckow in Richtung Mentin ist etwa 1 Kilometer lang und lädt mit ihrem schönen Baumbestand zum Spazieren ein. Östlich von Suckow ist die Landschaft der Ruhner Berge seit 1994 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Der dortige Naturlehrpfad nutzt Informationstafeln und 23 beschriftete Findlinge, um die Entstehungsgeschichte der Landschaft und ihre frühere Nutzung zu erläutern. Für eine Reiseplanung mit unterschiedlichen Tagesrhythmen lassen sich damit ein kurzer Spaziergang im Ort und eine stärker auf Landschaftsgeschichte ausgerichtete Unternehmung miteinander verbinden.

Zum weiteren regionalen Ausflugsbild gehört der Ruhner Turm. Seine Aussichtsplattform ist 32,5 Meter hoch, über 180 Stufen erreichbar und bietet Ausblicke über Mecklenburg und Brandenburg. In der näheren Umgebung von Suckow liegt außerdem die Slawenburg Ruhner Berge, ein trotz ihres Alters von über 1.100 Jahren sehr gut erhaltenes Bodendenkmal. Der Außendurchmesser beträgt bis zu 70 Meter, der Wall ist etwa drei Meter hoch. Ebenfalls in der näheren Umgebung befindet sich das Something Great Arts Centre in den Nebengebäuden von Schloss Mentin, das sich auf zeitgenössischen Tanz und Performance konzentriert.

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Weitere Akzente setzen der Erlebnishof „Alpaka und Lama Ranch Ruhner Berge“ der Familie Köllner im Ortsteil Suckow und die Radwanderroute 1. Diese verläuft von Marnitz über Ruhner Berg, Griebow, Mentin und Suckow zurück nach Marnitz. Wer mit dem Fahrrad unterwegs sein möchte, kann Suckow somit in eine überörtliche Rundroute einordnen; wer lieber im Ort bleibt, findet mit Kirche, Kastanienallee und den historischen Bezugspunkten eine kompaktere Auswahl.

Die passende Unterkunftsidee für Ihre Reise

Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Suckow lohnt es sich, den gewünschten Schwerpunkt vorab festzulegen. Wenn Sie Ortsgeschichte und kurze Wege zu sichtbaren Besonderheiten verbinden möchten, rücken Dorfkirche, Gedenkstein und Kastanienallee in den Mittelpunkt Ihrer Planung. Für eine stärker landschaftlich geprägte Reise können Sie zusätzlich die Ruhner Berge, den Naturlehrpfad, den Ruhner Turm oder die Slawenburg berücksichtigen.

Weitere Ortsseiten zur Orientierung

Für die weitere Reiseplanung können Sie außerdem die Ortsseiten Gallin-Kuppentin, Kreien, Lübz, Gischow, Marnitz, Kritzow, Granzin und Werder ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Eldenburg Lübz.

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