Hönow entdecken: Angerdorf, Wanderweg und Radtour
Unterkünfte in Hönow
Hönow lässt sich aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln entdecken: durch seine im Wesentlichen erhaltene Form als märkisches Angerdorf und über zwei Routen mit konkretem Bezug zum Ort. Der Hönower Weg endet hier nach 23 Kilometern; die Radtour ZR1 beginnt am U-Bahnhof Hönow. Wer eine Ferienwohnung sucht, kann bei der Reiseplanung daher zunächst überlegen, ob die Dorfgeschichte, eine Wanderung oder ein Radtag den Aufenthalt prägen soll.
Ein märkisches Angerdorf mit Geschichte
Im 13. Jahrhundert kolonisierten die markgräflichen Brüder Johann I. und Otto III. Hönow und entwickelten den Ort zu einem typischen märkischen Angerdorf. Seine Form ist im Wesentlichen bis heute erhalten. Das gibt der Ortsgeschichte einen klaren Schwerpunkt: Nicht nur ein einzelnes Bauwerk, sondern die überlieferte Siedlungsform selbst macht Hönow interessant. Der Begriff Angerdorf verweist auf den Charakter des Ortes als Ganzes und bietet einen konkreten Anknüpfungspunkt für alle, die auf Reisen auch die historische Prägung eines Dorfes wahrnehmen möchten.
Eine weitere historische Orientierung bietet die Dorfkirche Hönow. Sie ist in der Denkmalliste des Landes Brandenburg verzeichnet; mit Stand vom 1. Januar 2026 wird sie unter Dorfstraße 32 mit der ID 09180476 geführt. Zusammen mit der erhaltenen Angerdorf-Form gehört sie zu den benannten historischen Merkmalen des Ortes.
Wanderweg und Radtour als unterschiedliche Tagespläne
Der 23 Kilometer lange Hönower Weg beginnt in Friedrichshain und endet in Hönow. Damit ist der Ort das Ziel einer konkret benannten Wanderroute. Die Radtour ZR1 setzt dagegen am U-Bahnhof Hönow an. Sie verläuft über gut ausgebaute Radwege sowie über Feld- und Waldwege, die abhängig von der Witterung gut befahrbar sind; teilweise führt sie straßenbegleitend.
Die beiden Routen geben Ihnen unterschiedliche Anhaltspunkte für die Tagesplanung: Beim Hönower Weg sind die Strecke von 23 Kilometern und Hönow als Ziel maßgeblich. Bei der ZR1 zählen der Einstieg am U-Bahnhof und die wechselnden Wegoberflächen. Für Feld- und Waldwege ist zudem die Witterung relevant; prüfen Sie die Bedingungen vor der Fahrt. So können Sie entscheiden, ob Sie eine Wanderung mit Hönow als Endpunkt oder eine Radtour ab dem U-Bahnhof in den Mittelpunkt stellen möchten.
Historische Themen im übergeordneten Reiseziel Hoppegarten
Im übergeordneten Reiseziel Hoppegarten kommen weitere, eigenständige historische Schwerpunkte hinzu. Der zum Gut Dahlwitz gehörende 30 Morgen große Park wurde 1821 im Auftrag des Grafen von Hacke vom Landschaftsgestalter Peter Josef Lenné angelegt. Auch die Bahnarchitektur hat dort eine eigene Geschichte: 1890 wurde das kleine Empfangsgebäude in Hoppegarten zum stattlichen Kaiserbahnhof mit Fürstenzimmer ausgebaut. Das Zimmer wirkt durch ein Oberlicht und viel Stuck prunkvoll.
Die Galopprennbahn Hoppegarten wurde am 17. Mai 1868 eröffnet. Von April bis Oktober finden dort jährlich etwa zehn Rennveranstaltungen statt. Wenn Sie einen Renntag in die Reiseplanung aufnehmen möchten, prüfen Sie die konkreten Veranstaltungstermine. Zur regionalen Baugeschichte gehört außerdem die Dorfkirche Dahlwitz: Sie stammt aus dem Jahr 1375, ist das älteste Bauwerk des Ortes und steht unter Denkmalschutz.
Für die Wahl einer Ferienwohnung in Hönow können Sie mit Ihrem geplanten Tagesprogramm beginnen: Interessiert Sie vor allem die erhaltene Dorfgestalt, möchten Sie den Hönower Weg als Wanderziel wählen oder am U-Bahnhof zu einer Radtour aufbrechen? Die Hoppegartener Park-, Bahn-, Rennbahn- und Kirchengeschichte bildet einen eigenen regionalen Themenbereich. So lassen sich die lokalen Anhaltspunkte in Hönow und die zusätzlich interessanten Themen des übergeordneten Reiseziels bewusst in die Urlaubsplanung einbeziehen.
Weitere Reiseziele entdecken: Hoppegarten, Vierlinden, Manschnow, Fredersdorf-Vogelsdorf, Wulkow Bei Booßen, Lietzen, Küstriner Vorland, Falkenberg.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Märkisch-Oderland.