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Hoppegarten: Rennbahngeschichte und Erpe-Landschaft

Unterkünfte in Hoppegarten

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hoppegarten vereint Rennbahngeschichte, bemerkenswerte Bauwerke und eine vielfältige Flusslandschaft. Die Galopprennbahn, der Park des Guts Dahlwitz und der renaturierte Altarm der Erpe setzen ganz unterschiedliche Akzente. So können Sie Ihren Aufenthalt nach den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren: historische Architektur, Pferderennsport oder Natur. Auch bei der Suche nach einer Ferienwohnung bietet diese Auswahl eine erste Orientierung für die Gestaltung Ihrer Reise.

File:Schloss Dahlwitz 2018 NW.jpg File:Schloss Dahlwitz 2018 NW.jpg Foto: Hans G. Oberlack via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Rennbahn, Park und Bahnhofsgeschichte

Die Galopprennbahn Hoppegarten wurde am 17. Mai 1868 eröffnet. Von April bis Oktober finden dort jährlich etwa zehn Rennveranstaltungen statt. Die ungefähre Zahl und der saisonale Zeitraum helfen dabei, das Rennbahnthema zeitlich einzuordnen; die Termine einzelner Veranstaltungen sollten Sie vor Ihrer Reise beim Betreiber prüfen. Wer Hoppegarten rund um ein Rennen erleben möchte, kann die eigene Planung an diesen konkreten Veranstaltungstagen ausrichten.

Eine andere historische Spur führt zum Park, der zum Gut Dahlwitz gehört. Der 30 Morgen große Park wurde 1821 im Auftrag des Grafen von Hacke vom Landschaftsgestalter Peter Josef Lenné angelegt. Die Geschichte verbindet damit einen konkreten Ort mit einem Auftraggeber und einem bekannten Landschaftsgestalter. Im Vergleich dazu zeigt der renaturierte Altarm der Erpe eine anders geprägte Landschaft: Hier stehen Fließtäler, Wiesen und Feuchtgebiete im Mittelpunkt.

Auch die Bahnhofsgeschichte gehört zu Hoppegartens architektonischem Erbe. 1890 wurde das kleine Empfangsgebäude zum stattlichen Kaiserbahnhof mit Fürstenzimmer ausgebaut. Das Fürstenzimmer wirkt durch sein Oberlicht und den vielen Stuck prunkvoll. Für Interessierte an Baukunst und historischen Innenräumen ist es ein markanter Kontrast zum schlichter beschriebenen Empfangsgebäude, aus dem der Kaiserbahnhof hervorging.

Historische Bauwerke und Landschaft an der Erpe

Die Dorfkirche Dahlwitz stammt aus dem Jahr 1375. Sie ist das älteste Bauwerk des Ortes und steht unter Denkmalschutz. Damit treffen in Hoppegarten unterschiedliche historische Zeitschichten aufeinander: die mittelalterliche Kirche, die Rennbahneröffnung im 19. Jahrhundert und der Ausbau des Kaiserbahnhofs im Jahr 1890. Wer sich für Ortsgeschichte interessiert, findet hier mehrere eigenständige Themen statt nur eine einzelne Sehenswürdigkeit.

Am renaturierten Altarm der Erpe auf dem Weg von Friedrichshagen nach Dahlwitz-Hoppegarten liegen Wiesen und Fließtäler mit Kopfweiden und Baumgruppen. Der ursprüngliche Flusslauf wurde zu einer natürlichen Kulturlandschaft umgestaltet. Aufgestaute Teiche bilden heute Feuchtwiesen, auf denen mehr als 350 Farn- und Blütenpflanzenarten gedeihen. So unterscheiden sich die Landschaftsbilder im Ort deutlich: Der Park steht für gestaltete Landschaft, während die Erpe-Auen durch ihre Feuchtwiesen und Baumgruppen geprägt sind. Wenn Sie Natur und Kultur in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten, können diese beiden Themen Ihre Auswahl der Reisezeit und Ihrer Unternehmungen mitbestimmen.

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Märkisch-Oderland: weitere regionale Themen

Im übergeordneten Reiseziel Märkisch-Oderland kommen weitere, eigenständige Kultur- und Naturthemen hinzu. In Buckow ist das Brecht-Weigel-Haus seit 1977 ein Museum. Das Literaturmuseum veranstaltet ganzjährig Lesungen, Konzerte, Gespräche, Diskussionen, Filme, Ausstellungen und Sonderführungen; die einzelnen Angebote variieren. Für die Tourenplanung bieten sich in der Märkischen Schweiz zwei unterschiedlich lange Routen an: der 17 Kilometer lange Natura Trail und die knapp 21 Kilometer lange zertifizierte Naturparkroute. Prüfen Sie vor einer Tour die örtlichen Wegbedingungen.

Auch der Oderbruchbahn-Radweg setzt einen eigenen Schwerpunkt. Seine Hauptroute führt von Fürstenwalde/Spree oder alternativ von Müncheberg nach Wriezen. Die Route verbindet die stille Landschaft des Oderbruchs mit der Geschichte des Eisenbahnverkehrs und den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Diese regionalen Beispiele ergänzen Hoppegartens eigene Mischung aus Rennbahn, Baugeschichte und Erpe-Landschaft, ohne dass sie dieselben Erlebnisse darstellen. Bei der Wahl Ihrer Unterkunft können Sie deshalb zunächst entscheiden, ob Ihr Aufenthalt vor allem auf Hoppegartens Ortsgeschichte und Landschaft oder auf weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Märkisch-Oderland ausgerichtet sein soll.

Für Ihre weitere Orientierung können Sie auch Waldesruh entdecken.

Weitere Reiseziele entdecken: Letschin, Werder, Sietzing, Küstriner Vorland, Bad Freienwalde, Treplin, Lebus.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Märkisch-Oderland.

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