Lamerdingen entdecken: Gennach, Kirchen und Baugeschichte
Unterkünfte in Lamerdingen
Lamerdingen lässt sich über zwei markante Seiten entdecken: Die Gennach durchfließt den Ort und bildet mit ihrem seitlichen Baumbestand einen linearen Grünzug; zugleich erzählen Kirchen und ein barocker Bildstock von einer langen Bau- und Glaubensgeschichte. Eine Etappe der Schlossparkradrunde im Allgäu ergänzt diese lokalen Themen. Für die Wahl einer Ferienwohnung können Sie überlegen, ob Landschaft, Baukultur oder Radfahren Ihren Aufenthalt prägen soll.
Die Pfarrkirche St. Martin prägt das Ortsbild von Lamerdingen.
Foto: Flodur63 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Gennach und Schlossparkradrunde
Die Gennach durchfließt Lamerdingen; ihr seitlicher Baumbestand bildet dort einen linearen Grünzug. Damit ist ein konkretes Landschaftselement benannt, das sich vom baulichen Erbe des Ortes unterscheidet. Der dritte Abschnitt der Schlossparkradrunde im Allgäu führt über Buchloe nach Lamerdingen und Gennach. Wenn Sie diese Etappe einplanen, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Routenbedingungen.
Kirchen und Baugeschichte
Die Pfarrkirche St. Martin besteht in Lamerdingen seit dem 11. Jahrhundert und wurde bereits 1067 erwähnt. Ihr spätbarocker Laternenturm ist ein markantes Architekturdetail. In der Kirche befindet sich das große Fresko „Tod und Verklärung des Hl. Martin“, das dem Kirchenpatron gewidmet ist.
St. Stephan in Großkitzighofen setzt einen anderen Akzent: Sein Turm ist rund 50 m hoch und gilt als höchstes Gebäude der Gemeinde Lamerdingen. In der Kirche befindet sich außerdem ein Deckengemälde von Johann Baptist Enderle aus dem Jahr 1737. Auch zeitlich zeigen sich unterschiedliche Epochen: St. Martin ist bereits 1067 erwähnt, während das Deckengemälde in St. Stephan aus dem Jahr 1737 stammt. So reicht der Blick von einer mittelalterlichen Erwähnung bis zu einem datierten Werk des 18. Jahrhunderts.
Der Kapellenbildstock in Lamerdingen ist ein bedeutendes, in seiner Gestaltung seltenes Baudenkmal barocker Volksfrömmigkeit; er befindet sich in Privatbesitz. Seine Renovierung wurde im Juli 2017 abgeschlossen und mit einer Segnung gefeiert.
Im übergeordneten Reiseziel Ostallgäu
Im übergeordneten Reiseziel Ostallgäu verschiebt sich der Blick auf größere regionale Angebote. Die RadReiseRegion Ostallgäu umfasst Regionalrouten, die sich über das gesamte Ostallgäu erstrecken; sie sind jeweils 25 bis 76 Kilometer lang, durchgängig beschildert und einem eigenen Thema gewidmet. Im Ostallgäu gibt es zudem 32 Ortsrouten zum Wandern, die besondere Schätze in Natur und Orten zeigen. Der Forggensee-Radrundweg führt rund um den Forggensee. Mit mehr als 15 km² ist der See Bayerns fünftgrößter und Deutschlands größter Stausee; in der Sommersaison bietet die Forggensee-Schifffahrt regelmäßig Touren an. Im übergeordneten Reiseziel Ostallgäu gehören die Berge im Südwesten zum Vilser Gebirge und im Südosten zum Ammergebirge. Die Hochplatte ist mit 2.082 Metern der höchste Berg des Ostallgäus.
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