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Eckersdorf: Gartenkunst, Schluchten und Wanderwege

Unterkünfte in Eckersdorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im Gemeindegebiet von Eckersdorf finden Sie sehr unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: Schlosspark Fantaisie als gestaltete Kulturlandschaft, Naturdenkmale wie Sandsteinschlucht und Teufelsloch sowie mehrere benannte Wanderwege. Ihre Planung kann sich damit an Gartenkunst, geschützter Natur oder konkreten Streckenverläufen orientieren. Für die Wahl einer Ferienwohnung ist eine einfache Frage hilfreich: Möchten Sie vor allem die historischen Parkbezüge erkunden oder Wandertouren in den Mittelpunkt stellen?

Schloss Fantaisie Schloss Fantaisie Foto: Ermell / Reinhold Möller via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Gartenkunst und Geschichte in Fantaisie

Schloss und Park Fantaisie gehen auf Herzogin Elisabeth Friederike Sophie (1732–1780) zurück. Der Park vereint Gestaltungselemente aus Rokoko, Empfindsamkeit und Historismus und lässt sich daher nicht auf eine einzelne Epoche reduzieren. Auch die Kaskade prägt die Parkgeschichte: Sie wurde von 2003 bis 2005 vollständig als Wasserspiel wiederhergestellt.

Die Entscheidung, im Schloss ein Gartenkunstmuseum einzurichten, fiel 1991; eröffnet wurde das Museum Mitte 2000. Ein weiteres konkretes Detail ist das Spindlerkabinett im Schloss Fantaisie: Es ist ein Intarsienkunstwerk der Brüder Johann Friedrich und Heinrich Wilhelm Spindler. Zusammen geben Parkgestaltung, Museumsgeschichte und Kunsthandwerk dem Kulturthema in Eckersdorf verschiedene Facetten.

Geschützte Natur und das Teufelsloch

Die Sandsteinschlucht steht als Naturdenkmal unter besonderem Schutz. Auch der Schluchtwald des Teufelslochs ist geschützt und gilt seit 1941 als Naturdenkmal. Wer das Teufelsloch von unten bachaufwärts durchwandert, erreicht am Ende der Schlucht nach etwa 100 Metern einen Wasserfall.

Das Teufelsloch hat zudem eine lange Ausflugsgeschichte: Wegen seiner wildromantischen Schluchten wurde es bereits im 19. Jahrhundert zum Ausflugsziel. Richard Wagner war den Aufzeichnungen in Cosimas Tagebuch zufolge öfter dort und kehrte in der Waldhütte ein. Der Naturraum verbindet so ein konkretes Wanderziel mit einem historischen Bezug, ohne dass beides dieselbe Art von Entdeckung ist.

Wanderwege mit unterschiedlichen Verläufen

Der Prinzessin-Friederike-Weg beginnt am historischen Kappellenweiher. Dessen kleine Insel diente früher den Herrschaften für Kaffeeeinladungen. Der Weg führt an der Franzosenbruck und einem kleinen See vorbei, über alte Sandsteinstufen und Felsformationen hinauf zum Siegesturm. Dieser wurde 1871 nach dem Deutsch-Französischen Krieg errichtet.

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Der Wanderweg Teufelsloch führt von der Waldhütte durch das Teufelsloch zurück zur Waldhütte. Als Abstecher kommen Wolfsfalle, Lettenwinkel oder Wills-Denkmal infrage. Wer eine beschriebene Route mit ungefähren Zeit- und Längenangaben vergleichen möchte, findet diese beim Kuckucksweg „Über die Hohe Buche“: Er ist etwa acht Kilometer lang und dauert ungefähr zwei Stunden. Die Strecke führt von Busbach über den Steinberg und Melkendorf am Waldstück „Die Hohe Buche“ entlang, überquert den Eschenbach in Richtung Lochau und führt von dort zurück nach Busbach.

Für die blaue Markierung „Durch das schöne Busbachtal zum Braunstein“ sind etwa 6,5 Kilometer und ungefähr eine Stunde und 45 Minuten angegeben. Verglichen mit „Über die Hohe Buche“ liegen die ungefähren Zeitangaben nah beieinander; die Längen und beschriebenen Verläufe unterscheiden sich. Der Kuckucksweg 2 führt durch das Busbachtal über den Pfarrhügel zum Braunsteindenkmal und über den Steinberg mit Weitblick über Busbach zurück zum Ausgangspunkt.

Für Ihre Ferienwohnungswahl können Sie diese Unterschiede als Orientierung für den Schwerpunkt Ihrer Reise nutzen: Fantaisie bündelt Parkgestaltung, Geschichte und Intarsienkunst, während die Wanderbeschreibungen konkrete Wege und teils Zeit- und Längenangaben bieten. So lässt sich Eckersdorf nach dem sortieren, was Sie im Urlaub besonders interessiert – Gartenkunst, Naturdenkmale oder Touren auf benannten Routen.

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