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Feichten a.d.Alz: Wallfahrtskirche und Bundwerkstadlkultur

Unterkünfte in Feichten

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Feichten a.d.Alz ist ein Reiseziel für alle, die Wallfahrtsgeschichte, regionale Baukultur und Bewegung miteinander verbinden möchten. Die altehrwürdige Wallfahrtskirche „Zu unserer lieben Frau in Feichten“, die Bundwerkstadlkultur und Wanderungen in drei verschiedene Richtungen geben dem Ort unterschiedliche Akzente. Wenn Sie eine Ferienwohnung wählen, können Sie Ihren Aufenthalt nach dem Schwerpunkt ausrichten: Möchten Sie sich vor allem mit sakraler Kunst und Ortsgeschichte beschäftigen, oder soll das Wandern einen festen Platz erhalten?

File:Feichten a d Alz - Gramsham - Ansicht - 2023 06 02.jpg File:Feichten a d Alz - Gramsham - Ansicht - 2023 06 02.jpg Foto: Ewald Ehtreiber via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wallfahrtskirche und Steingussmadonna

Der Bau der ursprünglich gotischen, dreischiffigen Hallenkirche „Zu unserer lieben Frau in Feichten“ begann am 4. April 1502. Zu ihrer Finanzierung wurden viele Ablässe gewährt. Der ursprüngliche gotische Charakter und der Hallenkirchentyp geben dem Kirchenbau ein architektonisches Profil; das genaue Datum verankert seinen Beginn in der Geschichte Feichtens.

Am 27. April 1518 weihte Bischof Berthold von Chiemsee die Wallfahrtskirche mit sechs Altären und dem Friedhof. Eine ältere Kunstgeschichte zeigt sich in der Muttergottes von Feichten: Die hoch wertvolle Steingussmadonna im sogenannten „Weichen Stil“ stammt aus der Zeit um 1400 und steht bis heute am Wallfahrtsaltar. Ihre ungefähre Entstehungszeit liegt vor dem Baubeginn der Kirche. So treffen an diesem Wallfahrtsort ein älteres Andachtsbild und ein späterer Kirchenbau aufeinander.

Bundwerkstadlkultur und Wanderungen

Feichten a.d.Alz gilt mit seinen drei Vorzeigeobjekten als „Zentrum der Bundwerkstadlkultur“. Damit erhält die örtliche Baukultur einen eigenen Akzent neben der sakralen Architektur und Kunstgeschichte. Wer sich für unterschiedliche Ausdrucksformen eines Ortes interessiert, kann diese Themen beim Planen des Aufenthalts gegeneinander abwägen: die Wallfahrtskirche als historischer Kirchenbau und die Bundwerkstadlkultur als weitere prägende Facette Feichtens.

Auch für Bewegung gibt es eine klare Orientierung: In Feichten kann man in drei verschiedene Richtungen zu Wanderungen aufbrechen. Das ergänzt die stärker kulturhistorischen Themen um eine aktive Möglichkeit, den Aufenthalt zu gestalten. Wenn Sie Ihre Reise planen, können Sie daher überlegen, ob Kirchen- und Baukultur, Wanderungen oder eine Mischung dieser Interessen den Ausschlag für die Wahl Ihrer Unterkunft geben soll.

Altötting als übergeordneter regionaler Rahmen

Zum größeren Zusammenhang gehört das übergeordnete Reiseziel Altötting. Der Landkreis Altötting liegt an Inn und Salzach. Sein Landschaftsbild ist von einer etwa 10 Kilometer breiten Ebene geprägt, in der der Inn fließt; im Norden und Süden wird sie von üppig grüner Hügellandschaft begrenzt. Diese Landschaftsbeschreibung gilt für den Landkreis und bildet einen regionalen Rahmen für die Ortsmerkmale Feichtens.

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Zu den Naturgebieten des Landkreises zählen unterschiedliche Lebensräume am Inn. Das Naturschutzgebiet Dachlwand am Inn liegt nordwestlich von Marktl, umfasst Teile der Gemeinden Marktl, Erlbach und Perach und ist etwa 206 Hektar groß. 1986 wurde es aus einem Landschaftsschutzgebiet in ein Naturschutzgebiet umgewandelt. Das international bedeutsame Feuchtgebiet „Unterer Inn zwischen Haiming und Neuhaus“ dient durchziehenden, überwinternden und brütenden Sumpf- und Wasservögeln als Lebensstätte. Dort brüten mehr als 25 verschiedene an Wasser- und Feuchtgebiete gebundene Vogelarten – ein besonderer Aspekt, wenn Natur und Vogelwelt zu Ihren Reiseinteressen zählen.

Auch der Peracher Badesee gehört zu den Badeseen, die der Landkreis Altötting aufführt. Einrichtungen und Bedingungen sollten Sie vor der Fahrt prüfen. So ergänzen Naturbeobachtung und ein Badesee die kulturellen und landschaftlichen Themen des übergeordneten Reiseziels; sie sind dabei als regionale Orientierung von den beschriebenen Merkmalen Feichtens zu unterscheiden.

Das übergeordnete Reiseziel Altötting bietet außerdem eigenständige kulturgeschichtliche Bezugspunkte. Die Basilika St. Anna ist die größte Kirche in Altötting und fasst mehr als 8.000 Menschen. Das Oktogon der Gnadenkapelle in Altötting entstand vermutlich um das Jahr 700 und gilt vermutlich als Deutschlands ältester Zentralbau. In der Schatzkammer Altötting befindet sich das Goldene Rössl, das 1404 in den Pariser Hofwerkstätten gefertigt wurde. Diese Beispiele eröffnen einen anderen kulturellen Schwerpunkt als Feichtens Wallfahrtskirche und Bundwerkstadlkultur.

Weitere Reiseziele entdecken: Emmerting, Burghausen, Burgkirchen An Der Alz, Neuötting, Pleiskirchen, Marktl, Winhöring, Altötting.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Altötting.