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Altötting zwischen Inn, Salzach und Kultur

Unterkünfte in Altötting

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zwischen Inn und Salzach treffen im Landkreis Altötting eine breite Flussebene und grüne Hügellandschaften aufeinander. Dazu kommen Orte mit bedeutenden Kirchen und Museen, Feuchtgebiete am Inn sowie Wege für Rad- und Pilgerreisen. Für die Wahl einer Ferienwohnung können Sie daher zuerst überlegen, ob Sie vor allem die Kultur in Altötting, Naturerlebnisse am Fluss oder längere Strecken durch die Region in den Mittelpunkt Ihres Aufenthalts stellen möchten.

Foto: Dagobert Wiedamann

Flusslandschaft und geschützte Natur

Die etwa 10 Kilometer breite Ebene, durch die der Inn fließt, wird im Norden und Süden von einer üppig grünen Hügellandschaft begrenzt. Diese Landschaft gibt der Region einen Wechsel zwischen offenem Flusstal und höher gelegenen, grünen Bereichen. Das Naturschutzgebiet Dachlwand am Inn liegt nordwestlich von Marktl und umfasst auf etwa 206 Hektar Teile der Gemeinden Marktl, Erlbach und Perach. 1986 wurde es von einem Landschaftsschutzgebiet in ein Naturschutzgebiet umgewandelt.

Das Feuchtgebiet und Naturschutzgebiet Unterer Inn zwischen Haiming und Neuhaus ist international bedeutsam. Es dient durchziehenden, überwinternden und brütenden Sumpf- und Wasservögeln als Lebensstätte; mehr als 25 verschiedene an Wasser- und Feuchtgebiete gebundene Vogelarten brüten dort. Wer sich besonders für Flusslandschaften und Vogelwelt interessiert, findet damit einen anderen thematischen Schwerpunkt als bei den Kirchen und Museen des Landkreises.

Im Altöttinger Gries verbindet ein Naturlehrpfad den Bachlauf mit zehn verschiedenen Mitmach-Stationen. Der Rundweg dort ist ungefähr 1,4 Kilometer lang. Diese konkrete Streckenangabe kann Ihnen helfen, den Gries als eigene kurze Runde einzuplanen; sie sagt nichts über die Länge anderer Wege in der Region aus. Als weiterer Naturausflug wird der Peracher Badesee unter den Badeseen des Landkreises geführt.

Kirchen, Kunsthandwerk und Ortsgeschichte

In Altötting steht die Basilika St. Anna, die größte Kirche der Stadt. Sie fasst mehr als 8.000 Menschen. Die Gnadenkapelle setzt einen ganz anderen architektonischen Akzent: Ihr Oktogon entstand vermutlich um das Jahr 700 und gilt vermutlich als Deutschlands ältester Zentralbau. Die beiden Bauwerke bieten Anlass, sich mit unterschiedlichen Formen sakraler Architektur zu beschäftigen; die historische Einordnung des Oktogons bleibt dabei ausdrücklich eine Vermutung.

In der Schatzkammer Altötting befindet sich das Goldene Rössl, das 1404 in den Pariser Hofwerkstätten gefertigt wurde. Das Weihrauchmuseum vermittelt Wissenswertes über die handwerkliche Leistung hinter der Herstellung von Weihrauch. Im Bruder-Konrad-Museum können Besucherinnen und Besucher die Alte Pforte und die Sterbezelle von Bruder Konrad besichtigen. Die Begegnungsräume von Bruder Konrad können kostenlos besichtigt werden. Diese verschiedenen Orte widmen sich Kunsthandwerk, Weihrauch und Bruder Konrad; sie lassen sich als kulturelle Interessen für einen Aufenthalt gesondert gewichten.

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Ein weiteres markantes Bauwerk der Region ist die Burg Burghausen: Sie ist 1.051 Meter lang und verfügt über sechs Burghöfe. Ihre Länge und die Abfolge der Höfe geben ihr eine andere Dimension als den einzelnen Sakral- und Museumsorten in Altötting.

Unterwegs zu Fuß oder mit dem Rad

Der Innradweg bietet eine längere Möglichkeit, mehrere Orte der Region auf einer Strecke zu verbinden. Eine beliebte Variante verläuft ab Neuötting durch Altötting und den ausgedehnten Öttinger Forst zur Herzogstadt Burghausen. Sie führt außerdem am Zusammenfluss von Inn und Salzach vorbei nach Marktl. Der Abschnitt in der Region Inn-Salzach ist gut 75 Kilometer lang.

Auch zu Fuß gibt es unterschiedliche Wegbezüge: Der Jakobsweg durchquert Altötting von Norden nach Süden. Der Georg-Brenner-Wanderweg ist eine 10 Kilometer lange, dauerhaft ausgeschilderte Wanderstrecke, die in den Süden Altöttings zum Ortsteil Unterschlottham führt. Für die Wahl des Urlaubsstandorts kann daher entscheidend sein, ob Sie vor allem Altötting als Ausgangspunkt für Kultur, eine einzelne Wanderstrecke oder den längeren Radabschnitt in den Blick nehmen.

Der Landkreis Altötting gehört gemeinsam mit dem Landkreis Mühldorf zur Tourismusregion Inn-Salzach. Die Besucherinformationen der Region umfassen unter anderem Rad- und Pilgerwege, Museen und Badeseen. Weitere Orte, die Sie bei der Orientierung im Landkreis berücksichtigen können, sind Tüßling, Garching an der Alz, Burgkirchen an der Alz, Unterneukirchen, Winhöring, Emmerting, Pleiskirchen, Töging am Inn, Feichten und Reischach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bayern.

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