Affing: Eschenallee, Radroute und Wallfahrtskapelle
Unterkünfte in Affing
Affing bietet konkrete Anknüpfungspunkte für Tage im Freien und für Kulturgeschichte: Östlich des Schlossparks führt ein Feldweg an einer zweireihigen Eschenallee entlang, auf dem Salzberg steht eine Wallfahrtskapelle aus dem Jahr 1694, und die Radroute „Wittelsbacher Spuren-Tour“ führt von Aindling über Affing nach Friedberg. Diese Mischung gibt Ihnen verschiedene Motive für die Reiseplanung: Landschaft, Geschichte oder eine Tour mit dem Rad.
Zu Fuß und mit dem Rad unterwegs
Vom Schlosspark verläuft ein Feldweg in östlicher Richtung entlang der etwa 500 Meter langen, zweireihigen Eschenallee. Der Weg ist für Fußgänger und Radfahrer nutzbar. Mit ihren zwei Baumreihen ist die Allee ein klar erkennbares Landschaftsmotiv; die rund 500 Meter geben Ihnen eine Vorstellung von ihrer Länge.
Die „Wittelsbacher Spuren-Tour“ bietet eine andere Orientierung: Sie führt von Aindling über Affing nach Friedberg. So lässt sich Affing als Ort auf einer Radroute zwischen zwei benannten Stationen einordnen. Der Feldweg an der Allee wiederum ist durch seine Lage am Schlosspark und seine östliche Richtung konkret auf Affing bezogen.
Die Salzbergkapelle und ihre Geschichte
Auf dem Salzberg steht die Wallfahrtskapelle „Zu Unserer Lieben Frau von den Sieben Schmerzen“. Sie wurde 1694 erbaut. Ein Tornado beschädigte die Kapelle 2015 schwer; die direkt danebenstehende Marienstatue blieb verschont. Rund zwei Jahre später war die Kapelle wiederaufgebaut.
Die zeitliche Folge aus dem Baujahr, der schweren Beschädigung und dem Wiederaufbau verbindet die ältere Geschichte der Kapelle mit einem Ereignis aus jüngerer Zeit. Wer sich für die Geschichte eines Ortes interessiert, findet hier einen konkreten Anknüpfungspunkt, der sich von der Landschaft an der Eschenallee unterscheidet.
Ein Termin im Advent
Der Weihnachtsmarkt Affing findet jedes Jahr am zweiten und dritten Adventswochenende statt. Damit gibt es zwei wiederkehrende Wochenenden, an denen der Markt bei der Reiseplanung eine Rolle spielen kann. Prüfen Sie für Ihre konkreten Reisedaten das aktuelle Programm des Veranstalters.
Kultur und Wege im übergeordneten Reiseziel Aichach-Friedberg
Im übergeordneten Reiseziel Aichach-Friedberg stehen auch Wander- und Radthemen zur Auswahl. Der Paartalwanderweg begleitet die mittlere Paar von Aichach bis Gut Schenkenau im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und ist insgesamt 36,8 Kilometer lang. Die Broschüre „aichach erwandern – Die schönsten Spaziergänge rund um Aichach“ stellt 15 Spaziergänge und Wanderwege in und um Aichach vor. Für Radtouren bietet die Radkarte des Landkreises Aichach-Friedberg 14 gut ausgeschilderte Themenradwege. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die jeweiligen Bedingungen.
Auch die Kulturgeschichte in Aichach bietet verschiedene Blickwinkel: Die historische Altstadt hat sich über die Jahrhunderte nur wenig verändert. Das Wittelsbacher Museum ist im Unteren Tor untergebracht, und das Stadtmuseum erzählt die Geschichte Aichachs. Im Aichacher Stadtteil Oberwittelsbach befand sich die Stammburg der Wittelsbacher. Das Sisi-Schloss Unterwittelsbach diente Herzog Max in Bayern als Jagdschloss.
In Friedberg wurde die Wallfahrtskirche Herrgottsruh von 1731 bis 1753 erbaut; sie zählt zu den schönsten Werken des bayerischen Rokoko. Das Wittelsbacher Schloss Friedberg geht auf eine hochmittelalterliche Burg zurück, die um 1257 unter Herzog Ludwig II. dem Strengen entstand. In Inchenhofen zeigt das Wallfahrtsmuseum im Haus St. Leonhard – einem früheren Brauereigebäude der Zisterzienser – eiserne und wächserne Votivgaben, Pflugscharen, Hufeisen sowie Hals- und Handfesseln. Das Museum dokumentiert die Bedeutung des heiligen Leonhard und der Kirche St. Leonhard als viel besuchtes Wallfahrtsziel.
Weitere Reiseziele entdecken
Weitere Reiseziele entdecken: Schiltberg, Aichach, Aindling, Mering, Dasing, Pöttmes, Petersdorf, Kissing.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Aichach-Friedberg.