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Al-Budayyi entdecken: Küste und Gartenweg

Unterkünfte in Al-Budayyi

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Al-Budayyi treffen zwei konkrete Orientierungspunkte aufeinander: die Küste von Budaiya und ein Spazierweg im Botanischen Garten Budaiya. Für die Ortswahl geben sie unterschiedliche Anhaltspunkte – hier die Maße einer Küste, dort die Länge eines Weges. Wer Bahrain nicht nur anhand seiner Küstenlandschaft, sondern auch über seine archäologischen Zeugnisse kennenlernen möchte, kann außerdem das übergeordnete Reiseziel Al-Muhafazah Ash-Shamaliyah in den Blick nehmen.

Küste und Spazierweg in Al-Budayyi

Die Küste von Budaiya umfasst etwa 25.000 Quadratmeter und ist 450 Meter lang. Im Jahr 2014 gab es entlang der Küste zehn Sonnendächer, zwei Ruhebereiche im Meer und 30 Betonstühle. Im Jahr 2014 gab es entlang der Küste außerdem 29 Beleuchtungsmasten mit 48 solarbetriebenen Leuchten. Fläche, Länge und Einrichtungen bieten konkrete Anhaltspunkte zur Einordnung der Küste. Da sich die Zahlen auf 2014 beziehen, prüfen Sie vor einem geplanten Besuch, ob die Einrichtungen noch in diesem Zustand sind.

Der Spazierweg im Botanischen Garten Budaiya ist 1.560 Meter lang. Die Längenangabe vermittelt einen konkreten Maßstab für einen Spaziergang; wie viel Zeit Sie dafür einplanen, hängt von Ihrem Tempo ab. Küstenfläche und Gartenweg bieten damit zwei verschiedene Bezugspunkte für Ihre Planung, ohne dass daraus eine Route zwischen ihnen folgt.

Kultur im übergeordneten Reiseziel Al-Muhafazah Ash-Shamaliyah

Das Northern Governorate liegt auf der nordwestlichen Seite der Hauptinsel von Bahrain und zeichnet sich durch einen großen Anteil der Altertümer des Landes aus. Dazu zählen Ain Umm al-Sujur, Barbar Temple, die Madinat Hamad Burial Mound Fields, Saar Settlement, Jannusan Hills, die A´Ali Burial Mounds, die Saar Burial Mounds und Saar Temple. Diese archäologischen Zeugnisse prägen die kulturelle Perspektive auf Al-Muhafazah Ash-Shamaliyah als übergeordnetes Reiseziel.

Die Tempelanlage von Diraz bewahrt den südwestlichen Rest einer ausgedehnten Dilmun-Siedlung von etwa 700 Quadratmetern. Der Tempel wurde wahrscheinlich im frühen 2. Jahrtausend v. Chr. errichtet. Die vorsichtige Datierung und die ungefähre Flächenangabe gehören zu seinem historischen Bild. Ein anderes Beispiel sind die Barbar Temples: Sie bestehen aus drei aufeinanderfolgenden Tempeln, wurden in fünf Bauphasen errichtet und stammen aus dem 2. und 3. Jahrtausend v. Chr.

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Auch Gräberfelder zeigen unterschiedliche Seiten dieser Geschichte. Das A´Ali West Burial Mound Field umfasst 723 Grabhügel und bewahrt die Anordnung von Hügeln am Rand eines Gräberfeldes. Sechs besondere Grabhügel mit äußeren Ringmauern gelten als Hinweise auf Bestattungen von Häuptlingen. Das Madinat Hamad 1 Burial Mounds Field, auch Buri Burial Mound Field genannt, bewahrt 754 Grabhügel aus dem Zeitraum von 2050 bis 1700 v. Chr. Das A´Ali East Burial Mound Field ist Bestandteil der UNESCO-Welterbestätte „Dilmun Burial Mounds“.

Weitere Zeugnisse ergänzen dieses Bild, ohne sich auf eine einzige Epoche zu beschränken. Die Shakhura Tylos Necropolis steht unter dem Schutz der Bahrain Authority for Culture and Antiquities und umfasst 15 sichtbare Tylos-Grabhügel. Dort gefundene Grabstelen und weitere Grabbeigaben werden im Bahrain National Museum aufbewahrt oder ausgestellt. Im nördlichen Gräberkomplex von Al-Hajjar liegen seltene, in den Fels gehauene Gräber, die vom frühen Dilmun-Zeitalter über die hellenistischen und parthischen Perioden hinweg genutzt wurden.

Zum Gebiet des Saar Heritage Park gehören eine frühdynastische Dilmun-Stadt, ein südlicher und ein nördlicher Gräberkomplex, ein spät-dilmunischer Tempel und einzelne Grabhügel. Eine gemeinsame Präsentation dieses Gebiets ist vorgeschlagen; den Zugang sollten Sie vor einem Besuch separat prüfen. In Janabiya, Block 575, gibt es außerdem einen umweltpädagogischen Park mit umweltfreundlichem Gartenmobiliar. Er ist für verschiedene Bevölkerungs- und Besuchergruppen einschließlich Menschen mit besonderen Bedürfnissen bestimmt.

Auch die Landschaft trägt historische Spuren: Ain Umm al-Sujur war früher eine der produktivsten artesischen Quellen Bahrains; heute ist die Quelle trocken. Zusammen mit den Tempeln, Siedlungsresten und Gräberfeldern eröffnet sie einen Blick auf unterschiedliche Formen des Erbes in Al-Muhafazah Ash-Shamaliyah. Für Ihre Entscheidung können Sie damit klar trennen, was Al-Budayyi selbst konkret kennzeichnet – Küste und Gartenweg – und welche archäologischen Themen zum übergeordneten Reiseziel gehören.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Al-Muhafazah Ash-Shamaliyah.

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