Latano: Geschichte einer katholischen Missionsstation
Unterkünfte in Latano
Latano ist durch seine katholische Missionsgeschichte geprägt: Die Missionsstation wurde im späten 19. Jahrhundert gegründet. Katholische Missionare unternahmen 1898 Bemühungen im Zusammenhang mit der Gründung. Wer sich für die historischen Zusammenhänge eines Ortes interessiert, findet hier einen konkreten Ausgangspunkt.
Gründung und Ortsgeschichte
Die ursprüngliche Siedlung bestand aus etwa 100 Ni-Vanuatu aus verschiedenen Teilen Ragas. Sie kehrten aus Fidschi zurück, nachdem sie dort mehrere Jahre als Zwangsarbeiter gearbeitet und den katholischen Glauben angenommen hatten. Die Gründungsgeschichte erzählt damit auch von den Lebenswegen der ursprünglichen Bewohner und ihrer Rückkehr.
Historische Ortsbeschreibungen nennen in Latano die Ruinen einer großen katholischen Kirche, eine kleinere Kirche und mehrere Schulgebäude. Ein Bericht beschreibt für den damaligen Zeitpunkt eine relativ große Grammar School in Latano. Sie befand sich auf dem Gelände einer alten katholischen Mission und einer Kokosplantage. So umfasst die überlieferte Ortsgeschichte sowohl kirchliche Gebäude als auch Einrichtungen des Schulwesens.
Weitere Landschaften und Erlebnisse in Penama Province
Im größeren regionalen Rahmen der Penama Province stehen Naturerlebnisse neben Latanos Missionsgeschichte. Auf Ambae ist Manaro Voui ein aktiver Schildvulkan; seine kleinere Gipfelcaldera enthält drei Seen. Der Lake Vui auf Ambae ist für sein smaragdgrünes Wasser am Gipfel des Manaro bekannt. Eine Expedition zum Vulkan umfasst eine Wanderung zum Gipfel mit Panoramablicken über die Insel und den Pazifischen Ozean. Auf Ambae gibt es außerdem natürliche heiße Quellen.
Maewo bietet üppige grüne Vegetation und Wasserfälle. An der Südspitze der Insel stürzt der Asanvari-Wasserfall direkt ins Meer; dort kann man zwischen Korallenriffen schwimmen und schnorcheln. Die Naone-Wasserfälle erreicht man durch eine Wanderung durch üppige Vegetation. Ihre kristallklaren Becken laden zum Schwimmen ein. Die beiden Wasserfälle stehen für unterschiedliche Naturerlebnisse: Bei Asanvari treffen Wasserfall und Meer aufeinander, während der Weg zu den Naone-Wasserfällen durch bewachsene Landschaft führt.
Kultur und Reiseplanung
Auf Pentecost findet das Nagol-Landtaucherfestival von Penama von April bis Juni samstags statt. Beim Nangol springen einheimische Männer von hohen Holztürmen, mit an den Knöcheln befestigten Ranken. Da die saisonale Terminierung variieren kann, prüfen Sie die konkreten Veranstaltungstermine vor der Planung. Zu den Dorferlebnissen auf Pentecost gehören außerdem Vorführungen von Kastom-Tänzen und der Kava-Zubereitung. In Penama fertigen einheimische Frauen rote Webmatten aus Pandanusblättern; traditionell wird Kava in der Provinz mit Kalkstein gerieben.
Auch die Ortsgeschichte von Pentecost ist vielfältig: Sara Village ist der Geburtsort von Walter Lini, dem Vater der Unabhängigkeit Vanuatus. Diese regionalen Beispiele setzen unterschiedliche Schwerpunkte – vom Landtauchen und den Dorferlebnissen bis zu Handwerk und Geschichte.
Für Ihre weitere Reiseplanung können Sie unterschiedliche thematische Schwerpunkte setzen: Latanos Missionsgeschichte sowie Natur- und Kulturerlebnisse in Penama Province.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Penama Province.