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Buchara: historische Stadt und weite Wüstenlandschaft

Unterkünfte in Buchara

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Buchara verbindet ein außergewöhnlich altes historisches Zentrum mit einer Region, deren größter Teil von den Sandflächen der Kysylkum-Wüste bedeckt ist. In der Stadt erzählen Moscheen, Mausoleen und Minarette von unterschiedlichen Epochen islamischer Baukunst. Außerhalb dieses städtischen Schwerpunkts stehen unter anderem historische Siedlungen, eine Festung und die Landschaft der Wüste im Mittelpunkt. Überlegen Sie bei der Wahl Ihrer Ferienwohnung, welche dieser Seiten Bucharas den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden soll.

File:Ark of Bukhara (Цитадель Арк. Buxoro arki).jpg File:Ark of Bukhara (Цитадель Арк. Buxoro arki).jpg Foto: Petar Milošević via Source, CC BY-SA 4.0

Islamische Baukunst im historischen Zentrum

Das historische Zentrum von Buchara ist mehr als 2.000 Jahre alt und zählt zu den besterhaltenen Beispielen islamischer Städte Zentralasiens aus dem 10. bis 17. Jahrhundert. Mehr als 140 Denkmäler aus verschiedenen Epochen sind in Buchara erhalten. Für Kulturinteressierte ergibt sich damit ein Thema, das sich an konkreten Bauwerken festmachen lässt: Das Grabmal von Ismail Samani gilt als das besterhaltene Beispiel der Architektur des 10. Jahrhunderts in der gesamten muslimischen Welt. Zugleich ist das Samaniden-Mausoleum ein Ort muslimischer Pilgerfahrt.

Das Ensemble Poi-Kalon vereint zwei Medresen, das Kalon-Minarett und eine gleichnamige Moschee. Das Minarett wurde 1127 von Arslankhan, dem Herrscher des Karachanidenstaats, erbaut; seine Ziegeldekoration gilt als Meisterwerk. Diese unterschiedlichen Zeitangaben gehören zu den jeweiligen Bauwerken und zeigen, wie viele historische Ebenen die Bucharaer Architektur umfasst.

Weitere bedeutende Bauwerke setzen andere Akzente: Die Magoki Attori ist eine der ältesten Moscheen Usbekistans, und das Chashma-Ayub-Mausoleum besitzt architektonische Bedeutung. Ark gilt derzeit als das älteste archäologische Denkmal. Wer seine Reise vor allem auf die historischen Bauwerke der Stadt ausrichten möchte, kann diese Orte als kulturelle Schwerpunkte in die Wahl des Aufenthaltsorts einbeziehen.

Residenz, Siedlungsruinen und regionale Geschichte

Die ehemalige Residenz Sitorai Mohi-khosa ist heute ein Museum für dekorative und angewandte Kunst. Ihre Architektur ist in einen alten Teil im orientalischen Stil und einen neuen Teil im europäischen Stil gegliedert. Dieser Gegensatz bietet einen weiteren Zugang zur Geschichte Bucharas, ergänzend zu den religiösen Bauwerken im historischen Zentrum.

Auch historische Orte außerhalb der Stadt prägen das Bild der Region. In Paykend entwickelte sich während der Herrschaft der Samaniden ein bedeutendes Handels- und Handwerkszentrum. Die Ruinen der mittelalterlichen Siedlung wurden durch die Wüste über Jahrtausende bewahrt und von Archäologen als „Pompeji Asiens“ bezeichnet. Dort wurden außerdem die Überreste einer Freitagsmoschee aus dem 11. Jahrhundert entdeckt. Der Kern von Varakhsha wiederum ist eine zweiteilige Festung mit großen Lehmziegelmauern. Ihr westlicher Teil ist nahezu quadratisch und etwa 26 Meter breit.

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Auf dem Gelände der antiken Festung Gijduvan Kurgan befinden sich Kultur- und Kulturerbestätten, die für touristische Besuche vorbereitet sind. Zu ihnen gehört das Alte Steinhausbad. Kurgan erhielt im November 2024 den Status einer touristischen Mahalla. In Handwerkszentren und Heimwerkstätten von Gijduvan können Besucher außerdem Erzeugnisse der Gijduvan-Stickerei sehen. Wer sich für Geschichte und Handwerk interessiert, kann diese Themen bei der regionalen Reiseplanung neben die Architektur Bucharas stellen.

Wüste, Pilgertradition und lokale Küche

Der Tourismuscluster „Bukhara Desert Oasis & Spa“ liegt im Wüstengebiet des Distrikts Romitan in der Region Buchara. Zusammen mit den Sandflächen der Kysylkum zeigt dieser Teil der Region einen anderen Landschaftscharakter als die Stadt mit ihrem historischen Zentrum. Die Wahl einer Ferienwohnung lässt sich daher sinnvoll an den Orten ausrichten, die Sie besonders interessieren, statt alle Erlebnisse als ein einziges Stadtprogramm zu planen.

Für Pilgerinteressierte umfasst das offizielle Reiseprogramm für Buchara die Route „Seven Pirs of Bukhara“ mit Ziyarat-Ritualen. Auch das Mausoleum von Khaji Mukhammad Arif al-Rivgari ist ein religiös bedeutsamer Ort: Es ist die Begräbnisstätte des Murshid Khaji Mukhammad Arif Rivgari, der im Dorf Shafirkan in der Region Buchara beigesetzt wurde. Buchara ist außerdem für Osh-Sophie-Plow bekannt, der nicht vermischt und ausschließlich in einem Kupferkessel gekocht wird. So stehen neben Kulturerbe und Landschaft auch Pilgertradition und eine besondere lokale Speise als eigene Interessen für die Reise zur Wahl.

Zur regionalen Orientierung gehört auch der Distrikt Shafirkan. Weitere Ziele auf derselben Ebene sind Provinz Buxoro, Provinz Qashqadaryo, Provinz Samarkand, Provinz Surxondaryo, Provinz Jizzax, Andijan Province und Navoiy Province.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Usbekistan.

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