Manheim: Glasgeschichte und rote Rose
Unterkünfte in Manheim
Manheim erzählt seine Geschichte durch Glas, Eisenbahn und eine rote Rose, die bis heute zu einer örtlichen Tradition gehört. Der Ort wurde 1762 von Henry William Stiegel und den Brüdern Charles und Alexander Stedman gegründet. Wer Manheim für einen Aufenthalt in Betracht zieht, findet damit einen konkreten historischen Schwerpunkt: Die Gründungsgeschichte, die Glashütte und das Festival of the Red Rose geben unterschiedliche Einblicke in die Entwicklung des Ortes.
Glasgeschichte in Manheim
Ende 1764 nahm Manheims Glashütte die Glasherstellung auf. Später wurde sie als American Flint Glass Manufactory bekannt; die Produktion lief auch während der Revolutionszeit weiter. Diese Abfolge macht die Glasgeschichte zu mehr als einer einzelnen Jahreszahl: Sie reicht von den frühen Jahren des Ortes bis in eine Zeit, in der die Manufaktur bereits unter einem eigenen Namen bekannt war. Stiegel, einer der Gründer Manheims, ist zugleich mit der Geschichte der roten Rose verbunden, die bis heute eine Rolle im örtlichen Jahreslauf spielt.
Ausstellungsräume und Eisenbahngeschichte
Die Historic Manheim Preservation Foundation befindet sich seit 2001 auf Manheims ursprünglichem historischen Stadtplatz. Sie verfügt über Ausstellungsräume, eine Bibliothek und einen Garten. Zur Keiffer-Sammlung gehören Stiegel-Glas, Möbelstücke, weitere Antiquitäten und Ephemera. Der Hauptraum der Ausstellung ist derzeit nur nach vorheriger Terminvereinbarung zugänglich; planen Sie einen Besuch dieses Raums daher im Voraus.
Ein weiteres Stück lokaler Geschichte ist die Manheim Railroad Station von 1881. Der eineinhalbgeschossige Bahnhof ist ein Holzrahmenbau im Eastern-Stick-Stil und steht an der Kreuzung von Railroad Street und South Charlotte Street. Für die Manheim Historical Society dient er als „Zeitkapsel“ der Eisenbahn- und Verkehrsgeschichte. Zum Besitz der Society zählen außerdem das Manheim Heritage Center in Manheim Borough und die Town Clock im Mini Park in Manheim Borough. Zusammen benennen diese Orte verschiedene Facetten des lokalen Erbes; beim Bahnhof treten Bauform und Verkehrsgeschichte besonders deutlich hervor.
Das Festival der roten Rose
Das Festival of the Red Rose wird von der Zion Lutheran Church jedes Jahr am zweiten Sonntag im Juni begangen. Dabei wird einem Nachkommen von Henry William Stiegel eine rote Rose als rechtmäßige Zahlung überreicht. Die jährliche Rosenzahlung der Gemeinde an einen Erben Stiegels besteht seit 1892. Ihre Grundlage liegt in einer Urkunde von 1772: Stiegel übertrug der lutherischen Gemeinde von Manheim ein Grundstück für den Bau einer Kirche. So verbinden sich ein wiederkehrender Termin, eine konkrete Handlung und die ältere Geschichte der Gemeinde in einer örtlichen Tradition.
Markttermine in der Umgebung
In der Umgebung von Manheim bietet Root’s Old Mill Flea Market dienstags ganzjährig mehr als 175 Anbieter. Samstags findet dort von April bis November ein Freiluft-Flohmarkt statt. Für die zeitliche Planung ist der Unterschied nützlich: Der Dienstagstermin gilt das ganze Jahr, während der Markt im Freien an einen Saisonzeitraum gebunden ist. Zusammen mit dem festen Junitermin des Festivals ergeben sich verschiedene Anlässe, die sich bei der Planung eines Aufenthalts berücksichtigen lassen.
Wenn Sie eine Ferienwohnung in Manheim suchen, können Sie Ihren Aufenthalt nach diesen unterschiedlichen Interessen ausrichten: nach der Geschichte der Glasherstellung, nach Architektur und Eisenbahn oder nach einer örtlichen Tradition mit festem Termin. Der saisonale Flohmarkt in der Umgebung bietet einen weiteren zeitlichen Bezugspunkt. So lässt sich Manheim als Reiseziel anhand seiner Geschichte und Traditionen einordnen, statt die Wahl allein an einer Unterkunftskategorie festzumachen.
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