New Rome: Eine Geschichte an der National Road
Unterkünfte in New Rome
New Rome ist eng mit der National Road verbunden. Zur Zeit der Gründung der Siedlung Rome, die später New Rome hieß, war sie eine wichtige Ost-West-Verbindung. Wer sich für historische Verkehrswege und die Entstehung von Siedlungen interessiert, findet hier einen klaren roten Faden: Die Straße war überregional wichtig und zugleich Bezugspunkt des Ortsplans. Postkutschen, Tavernen und einzelne Ortsnamen führen diese Geschichte weiter.
Eine Siedlung an der National Road
Die Siedlung Rome, später New Rome, wurde mit 32 Grundstücken an beiden Seiten der National Road angelegt. Damit war die Straße nicht nur eine Verbindung in Ost-West-Richtung, sondern auch die Achse, auf die sich die Grundstücke bezogen. Das macht den Unterschied zwischen Verkehrs- und Ortsgeschichte anschaulich: Die eine beschreibt die Bedeutung der Route für Reisen zwischen Ost und West, die andere die Anordnung der Siedlung entlang der Straße. New Rome lässt sich so als Ort mit einer eng an eine wichtige Verkehrsverbindung geknüpften Entstehung verstehen.
Postkutschen, Wetter und Tavernen
Die ursprüngliche National Road war unbefestigt. Nach starkem Regen mussten Ochsen Postkutschen durch den Schlamm auf trockeneren Untergrund ziehen. Die Bedeutung der Route als wichtige Verbindung stand also neben den Reisebedingungen auf einer unbefestigten Straße. Für die Ortsgeschichte ist nicht nur die Richtung nach Osten und Westen interessant, sondern auch, wie eine Fahrt nach Regen vom Zustand des Bodens geprägt sein konnte.
Rome, das spätere New Rome, wurde zu einem beliebten Halt für Postkutschen auf dem Weg nach Osten und Westen. Das Yeager Home wurde vor dem Krieg von 1812 errichtet und diente schon vor Entstehung der Siedlung viele Jahre als bedeutender Halt für Postkutschen und als Taverne. Die Daniel McFarland Tavern galt als bekannteste von mehreren Tavernen im Raum Rome. Der Vergleich unterscheidet einen langjährigen Postkutschenhalt von der besonders hervorgehobenen Bekanntheit einer weiteren Taverne.
Auch die zeitliche Abfolge des Verkehrs gehört zur Ortsgeschichte: Die Columbus, London and Springfield Interurban Line nahm nach 1915 ihren Betrieb auf; nach dieser Einordnung wurden die Postkutschenrouten eingestellt.
Ortsnamen und Veränderungen
James D. Kinnaird säumte die Zufahrt zu seinem Haus mit Ahornbäumen; die Straße heißt heute Maple Drive. Der örtliche Händler O. G. Riebel wurde zum ersten Bürgermeister gewählt und richtete einen Teil der Veranda neben seinem Lebensmittelgeschäft als Bürgermeisterbüro ein. Das Geschäft wurde später abgerissen. Diese beiden Geschichten verbinden einen Straßennamen mit der örtlichen Handels- und Verwaltungsgeschichte, ohne dass dafür eine einzelne Sehenswürdigkeit im Mittelpunkt stehen muss.
Als räumlicher Orientierungspunkt liegt das New-Rome-Viertel südlich der Broad Street neben der Prairie Norton Elementary School. Die meisten der noch erhaltenen Häuser von New Rome wurden zu Geschäften umgebaut; vom Charakter des 19. Jahrhunderts ist nur wenig geblieben.
Geschichte als Orientierung für die Ortswahl
Wenn Sie eine Ferienwohnung in New Rome erwägen, kann das gewünschte Geschichtsthema ein Teil Ihrer Ortswahl sein. Die National Road, die Postkutschen und die Entwicklung der Siedlung bilden einen klaren Schwerpunkt für Reisende, die sich für Verkehrsgeschichte interessieren. Wer dagegen vor allem ein weitgehend erhaltenes Ortsbild des 19. Jahrhunderts sucht, sollte bedenken, dass davon nur wenig geblieben ist. So können Sie den historischen Schwerpunkt mit Ihren übrigen Reiseplänen abgleichen.
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