Windsor: Dorfgeschichte und Architektur
Unterkünfte in Windsor
Windsor verbindet den Charakter eines ländlichen Dorfes des 19. Jahrhunderts mit einer bemerkenswerten Vielfalt historischer Architektur. Ein großer Teil der ursprünglichen volkstümlichen Architektur ist erhalten. Für Ihren Aufenthalt bietet der Ort damit einen besonderen Schwerpunkt: Kirchen, Wohnhäuser und Spuren des früheren Arbeits- und Verkehrslebens lassen unterschiedliche Seiten der Dorfgeschichte erkennen.
Architektur mit unterschiedlichen Gesichtern
Die Windsor Methodist Episcopal Church zeigt eine volkstümliche Gestaltung im Greek-Revival-Stil. Ein Giebel über der Frontfassade prägt ihre äußere Form. Die Kirche erhielt 1902 Buntglasfenster. Über dem Eingang befindet sich eine Marmortafel mit der Inschrift „1839 Centerville, Enlarged 1885“. Die Jahreszahlen gehören zur Inschrift; sie sind nicht mit dem Datum der Buntglasfenster zu verwechseln.
Auch die beiden Kirchen an der Church Street stehen für verschiedene Abschnitte der Ortsgeschichte. Die Windsor Methodist Church stammt aus der Zeit um 1839 und liegt auf der Anhöhe der Church Street. Die Windsor Baptist Church wurde 1897 an der Church Street errichtet. Zusammen mit der Methodist Episcopal Church geben diese Gebäude Anlass, auf unterschiedliche Bauformen und die Entwicklung des Dorfes zu achten.
Eine andere architektonische Ausprägung zeigt das Whittington-Hutchinson House. Das Gebäude stammt aus der Zeit um 1845 und verbindet volkstümliche mit georgianisch-griechischer Revival-Gestaltung. Zwei Giebelgauben und vier innenliegende Ziegelschornsteine gehören zu seinen charakteristischen Merkmalen. Wer sich für Architektur interessiert, findet hier einen konkreten Kontrast zur Giebelfront der Methodist Episcopal Church.
Zum historischen Ortsbild gehört außerdem der kleine, nicht umzäunte Methodist Cemetery. Dort befinden sich ungefähr 300 Bestattungen; die meisten Gräber sind durch schlichte, schmucklose Kalksteintafeln gekennzeichnet. Diese zurückhaltende Gestaltung unterscheidet sich deutlich von den Giebeln und architektonischen Details der Kirchen und Wohnhäuser.
Spuren von Arbeit und Verkehr
Windsors Geschichte besteht nicht nur aus Kirchen und Wohnhäusern. Die Hemdenfabrik in der 24 Church Street beschäftigte auf ihren zwei Stockwerken mehrere Dutzend Arbeitskräfte, überwiegend Frauen. Das Windsor Hotel stammt aus der Zeit um 1832; an diesem Ort besteht seit 1818 ein Gasthaus. Beide Beispiele ergänzen das Bild des Dorfes um Arbeit und Gastwirtschaft, ohne dass sie dieselbe Funktion oder Epoche verkörpern.
Auch die Eisenbahn gehört zur Ortsgeschichte. Der Mittelpunkt von Windsor liegt heute wie früher an der Kreuzung von Main Street und Church Street sowie an der angrenzenden Eisenbahnstrecke. Windsor profitierte von Güter-, Personen- und Postdiensten, die zweimal täglich verkehrten. Im weiteren regionalen Umfeld wurde die Camden-Amboy Railroad 1830 konzessioniert; sie gehört zu den frühesten Eisenbahnen der Vereinigten Staaten. Der Trassenkorridor des Robbinsville Industrial Track durchquert den im staatlichen und nationalen Register eingetragenen Windsor Historic District.
Die beschriebenen Themen setzen unterschiedliche Akzente, bleiben aber eng mit der Geschichte des Dorfes verbunden. Eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus wählen Sie unabhängig davon nach Ihren eigenen Reiseplänen.
Weitere Orte entdecken
Weitere Ortsseiten in derselben Auswahl: Robbinsville, Hamilton Township, Trenton, Pennington, Hightstown, Ewing und Princeton.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mercer.