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Salisbury entdecken: Kultur, Natur und Geschichte

Unterkünfte in Salisbury

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Salisbury bietet ganz unterschiedliche Gründe für eine Reise: Museen erzählen von der Geschichte und den Gemeinschaften der Delmarva-Halbinsel, Galerien zeigen zeitgenössische Kunst, und Naturgebiete eröffnen Wege durch Feuchtgebiete, Wälder und Wiesen. Wer eine Ferienwohnung als Ausgangspunkt sucht, kann den Aufenthalt nach den eigenen Interessen gestalten – mit Kultur, Tierbeobachtungen, Spaziergängen oder historischen Einblicken.

Kultur und Geschichte in Salisbury

Das Nabb Research Center ist montags bis freitags von 10:00 bis 16:00 Uhr für die Allgemeinheit geöffnet. Dort gehören öffentliche Vorträge zu historischen Themen, Bildungsseminare und Ausstellungen zur Geschichte und Kultur der Delmarva-Halbinsel zum Angebot. Die Ausstellung „Delmarva: People, Place & Time“ im Nabb Center ist als selbstgeführter Rundgang angelegt. Sie behandelt indigene Bevölkerungsgruppen, frühe Siedler, Landwirtschaft und Wasser; außerdem gehört ein Haus aus dem frühen 19. Jahrhundert zur Ausstellung.

Im Museum of Eastern Shore Culture in der Innenstadt erfahren Sie mehr über das kulturelle Erbe und die traditionellen Künste verschiedener Gemeinschaften Delmarvas. Das Museum liegt weniger als eine halbe Meile von der Route 13 entfernt, und für den Eintritt ist keine Gull Card erforderlich. Workshops mit lokalen Kunsthandwerkern ergänzen den Museumsbesuch. Das Charles H. Chipman Cultural Center widmet sich als kleines Museum und Kulturzentrum der Geschichte der afroamerikanischen Bevölkerung der Eastern-Shore-Region. Im ersten Stock sehen Besucher mehrere Vitrinen mit Artefakten und Bildungsobjekten.

Poplar Hill Mansion nahe der historischen Innenstadt vermittelt die Geschichte der Menschen, die in dem 1805 errichteten Herrenhaus während der amerikanischen Federal Period lebten. Führungen durch das Hausmuseum sind kostenlos. Für weitere historische Perspektiven steht das Franklin P. Perdue Museum in der Perdue Hall der Salisbury University abseits der U.S. Business Route 13. Es erzählt die Geschichte des 1920 von Arthur und Pearl Perdue gegründeten Unternehmens bis in die Gegenwart. Das Museum ist montags bis freitags von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet; im Sommer von Juni bis Mitte August und während der Winterpause ist der Zugang eingeschränkt.

Auch die SU Art Galleries setzen einen eigenen Akzent. Wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst finden an drei Orten statt: in der University Gallery in Fulton Hall, Raum 109, in der Electronic Gallery in Conway Hall, Raum 128, sowie in den SU Art Galleries Downtown im Plaza Gallery Building, 212 W. Main St.

Natur, Tiere und Wege

Der Salisbury Zoo erstreckt sich auf 13 Acres entlang eines Nebenarms des Wicomico River in Salisbury, Maryland. Naturnahe Gehege zeigen Tiere aus Amerika und Australien. Auf dem 200 Acres großen Campus der Salisbury University präsentiert das Glenda Chatham Clarke Arboretum mehr als 3.000 Bäume sowie zahlreiche holzige und krautige Pflanzen in gestalteten Gärten und Landschaftsbereichen. Das Arboretum kann vor Ort erkundet werden. Zu den naturbezogenen Programmen der Universität gehören außerdem Arboretum-Führungen und Vogelbeobachtungsspaziergänge.

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Ein kleinerer Naturakzent ist der Riverwalk Edible Garden mit Erdbeeren, Blaubeeren, Kräutern und einheimischen Pflanzen, die Bestäubern Lebensraum bieten. Mehr Raum für Wege und Landschaft bietet der Pemberton Historical Park: Auf 262 Acres gibt es Natur und Wildtiere. Die 4,5 Meilen langen Naturpfade führen durch Gezeiten- und Süßwasserfeuchtgebiete, Süßwasserteiche, Kiefern- und Laubwälder sowie Wiesen. Insgesamt stehen sieben Wege mit Längen von 0,3 bis 1,2 Meilen zur Verfügung; sie sind ausschließlich zum Spazierengehen und Wandern vorgesehen. In den Süßwasserteichen ist Angeln im Rahmen des Fangens und Freilassens möglich.

Historischer Besuch bei Pemberton Hall

Im Pemberton Historical Park verbindet sich Landschaft mit Baugeschichte. Pemberton Hall wurde 1741 fertiggestellt und vollständig auf sein Erscheinungsbild aus dem 18. Jahrhundert zurückgeführt. Die angebaute Küche von 1786 wurde auf ihrem ursprünglichen Fundament rekonstruiert. Das Haus ist am ersten und dritten Sonntag von Mai bis Oktober jeweils von 13 bis 15 Uhr geöffnet; private Führungen können nach vorheriger Terminvereinbarung organisiert werden.

Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich daher, zwischen festen Museumszeiten, saisonal begrenzten Öffnungen und frei gestaltbaren Aufenthalten in den Naturbereichen zu unterscheiden. Wer mit unterschiedlichen Interessen reist, kann einen Museumstag mit zeitgenössischer Kunst oder Regionalgeschichte und einen separaten Aufenthalt im Arboretum oder im Pemberton Historical Park verbinden. Bei der Suche nach einer Ferienwohnung sollten Sie den Standort vor allem danach auswählen, welche dieser Besuchsarten Ihren Aufenthalt bestimmen und wie viel Zeit Sie für Kultur, Natur und Erholung einplanen möchten.

Als weitere Ortsseiten können Sie außerdem Pittsville und Fruitland aufrufen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wicomico.

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