Natur
Das Csárdahegyi-Naturschutzgebiet liegt am östlichen Rand des bebauten Gebiets von Úrkút. Das geologische Naturschutzgebiet Úrkút umfasst 2,2 Hektar und wurde 1953 unter Schutz gestellt.
Kultur
Die Nagyboldogasszony-Kirche wurde bis 1795 von Arbeitern der örtlichen Glashütte errichtet. Noch heute ist dort ein in dieser Glashütte gefertigter Glaslüster zu sehen. Für die Kirche wird berichtet, dass dort vierteljährlich deutschsprachige Messen stattfinden.
Das Dorfmuseum von Úrkút zeigt Gebrauchsgegenstände und Trachten, die den früheren Alltag der örtlichen Bevölkerung veranschaulichen. Vorgesehen ist, dass Besuche des Dorfmuseums telefonisch angekündigt werden können; eine fachkundige Begleitung kann bereitgestellt werden.
Die deutsche Nationalitätenselbstverwaltung von Úrkút veranstaltet seit ihrer Gründung jedes Jahr einen Nationalitätentag. Der Úrkúter Asszonykórus pflegt das örtliche schwäbische Liedgut.
Geschichte
Das Gubicza-hegyi-Kreuz steht am 1783 festgelegten Standort des ersten Friedhofs von Úrkút. Die Gleisreste der ehemaligen Eisenbahnlinie Ajka–Csingervölgy sind noch sichtbar. Der Garten der Zichy-Schaller kúria in Úrkút ist als historischer Garten eingestuft.
Unterwegs
Ein Lehrpfad führt von Úrkút nach Kislőd. Für Besucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Úrkút anreisen, stehen Volán-Busverbindungen zur Verfügung.
Weitere Orte: Városlőd, Halimba, Nagyalásony, Magyarpolány, Kislőd, Somlóvásárhely, Somlószőlős, Ajka