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Ferienwohnung in Szulimán: Geschichte und Landschaft entdecken

Unterkünfte in Szulimán

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Szulimán verbindet Ortsgeschichte mit einer Landschaft, in der Hügel, ein Bachlauf und eine frühere Bahntrasse zusammenkommen. Der Ort bietet dadurch konkrete Anknüpfungspunkte für historische Namensformen, wechselnde Siedlungsphasen, Hügel mit eigenen Namen und Spuren der früheren Eisenbahn. Auch das heutige Ortsbild trägt einen Teil dieser Geschichte.

File:Szulimán, Hordós-völgy, keletről.jpg File:Szulimán, Hordós-völgy, keletről.jpg Foto: Xbspiro via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Ortsgeschichte und frühere Namensformen

Szulimán wurde 1403 erstmals unter der Schreibweise Zelewmal erwähnt. Diese frühe Form gehört zu einer anderen Zeit als die heutige Bezeichnung Szulimán. Zwischen dieser ersten Erwähnung und den späteren Siedlungsphasen liegen mehrere Jahrhunderte.

Im 16. Jahrhundert war Szulimán im Besitz von Török Bálint. Nach der Vertreibung der Osmanen wurde Szulimán von Kroaten und Ungarn wiederbesiedelt. Seit 1800 siedelten sich deutsche Familien in Szulimán an. Damit sind für den Ort mehrere aufeinanderfolgende historische Phasen überliefert.

Nach einer überlieferten Deutung war Szőlőmál ein früherer Name Szulimáns. Der Name bedeutet „mit Weinreben bepflanzter Hang“. Die beiden Namensformen Zelewmal und Szőlőmál gehören somit zu unterschiedlichen historischen Bezügen: Zelewmal zur ersten Erwähnung von 1403, Szőlőmál zu einer Deutung des früheren Namens. Der Ausdruck verbindet den Ortsnamen sprachlich mit dem Bild eines Hangs, auf dem Weinreben wachsen.

Hügel und Wasser in der Umgebung

In der näheren Umgebung von Szulimán liegen die Hügel Csertő, Kis Hársagy und Szent Gáli Hegy. Öröm-hegy liegt in der Umgebung des Ortes. Die hügelige Landschaft erscheint damit nicht als anonymer Raum, sondern mit vier eigenen Namen, die bei der räumlichen Orientierung helfen.

Der Almás-patak fließt in der näheren Umgebung von Szulimán westlich der ehemaligen Bahntrasse. Bachlauf und Trasse gehören zu verschiedenen Teilen der Landschaft: Das Gewässer steht für den natürlichen Verlauf, die Trasse für die frühere Eisenbahn. Ihre westliche Lage zueinander verbindet beide Hinweise räumlich, ohne sie zu einem gemeinsamen Weg zu machen.

Anreise und Eisenbahngeschichte

Mit dem Auto ist Szulimán über eine von der Route 67 abzweigende Verbindungsstraße erreichbar. Für die heutige Anfahrt ist damit die Straßenabzweigung der konkrete Bezugspunkt. Sie gehört zur aktuellen Straßenverbindung und nicht zur ehemaligen Bahnstrecke.

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Die Bahnstrecke Kaposvár–Szigetvár wurde am 31. Dezember 1976 stillgelegt. Sie gehört zur historischen Verkehrsgeschichte und nicht zu einer aktuellen Zugverbindung. Der ehemalige Haltepunkt Szulimán lag nahezu gegenüber der Abzweigung der Verbindungsstraße.

Am früheren Haltepunkt befand sich das Wärterhaus Nr. 4 der Bahnstrecke. Die Lage des Haltepunkts gegenüber der Straßenabzweigung stellt einen direkten räumlichen Bezug zwischen der heutigen Zufahrt und der früheren Eisenbahn her. Die Bahntrasse bleibt dabei eine historische Spur.

Ortsbild und Wege

Durch Szulimán führt kein markierter Wanderweg. Dieser Hinweis gehört zur Wegegeschichte des Ortes und grenzt sie von den Hügeln in der Umgebung und dem Almás-patak ab.

Auf dem Zrínyi tér vor der Kirche steht das Denkmal „I. és II. világháborús emlékmű“. Der Platz und die genaue ungarische Bezeichnung gehören zu den konkreten Orientierungspunkten im Ortsbild. Zusammen mit den historischen Namensformen und der ehemaligen Bahnstrecke entsteht ein vielschichtiges Bild von Szulimán.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung

Weitere Orte, die Sie in Ihre Reiseplanung einbeziehen können: Nagydobsza, Magyarlukafa, Somogyhárságy, Almamellék, Somogyapáti, Groß-Sigeth, Merenye, Ibafa

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Szigetvári.

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