Görcsönydoboka: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Görcsönydoboka
Görcsönydoboka liegt im Hügelland von Baranya im Tal des in die Donau mündenden Csele-Bachs. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1333.
File:Görcsönydoboka, Szent Anna-templom.jpg
Foto: Györkő Zsombor via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Landschaft
Görcsönydoboka ist eine Sackgassensiedlung. Erreichbar ist der Ort über eine von der Abzweigung bei Somberek ausgehende Verbindungsstraße, die von der Straße zwischen Mohács und Pécsvárad abzweigt. Durch Görcsönydoboka führt außerdem die Baranyai Sárgatúra, eine 46,71 Kilometer lange Wanderroute.
Von der Cseledobokaer Sankt-Anna-Kirche eröffnet sich ein weiter Blick auf das Dorf. Sichtbar ist das von landwirtschaftlich genutzten Hügelrücken geprägte Relief, das das Tal des innerörtlichen Wasserlaufs einschließt. Die Kálvária mit ihren drei Steinkreuzen ist ein besonders wertvoller Aussichtspunkt Görcsönydobokas.
Geschichte
Um 1745 zogen deutschsprachige Siedler nach Ráczgörcsöny und Doboka. Wahrscheinlich stammten sie aus Franken und brachten einen gemischten Dialekt mit, insbesondere dessen charakteristische fuldaische Ausprägung. Görcsönydoboka hat zwei Kirchen, weil der Ort aus den zuvor getrennten Siedlungen Cseledoboka und Ráczgörcsöny hervorgegangen ist.
Kultur
Die kulturellen Gruppen und Programme des Dorfes schöpfen aus den deutschen Nationalitätentraditionen und bauen auf ihnen auf. Im Ortszentrum wurde das Faluház errichtet; auf seine Initiative hin entstanden nach und nach kulturelle Gruppen. Auch die Tradition des Schwabenhochzeitsfests wurde wiederbelebt.
Die Cseledobokaer Sankt-Anna-Kirche wurde 1820 erbaut und der heiligen Anna geweiht. Die Kirche und das 1926 davor errichtete Steinkreuz gelten als schützenswerte Elemente; die Kirche ist renoviert. In der Sankt-Florian-Kirche im Ortsteil Doboka finden jeden Sonntag Gottesdienste statt. In der Sankt-Anna-Kirche im Ortsteil Görcsöny werden im Zusammenhang mit dem Festtag der heiligen Anna Gebete gesprochen und ein Wortgottesdienst gefeiert.
Die katholische Kirche in der Csele-Straße stammt aus dem 19. Jahrhundert. Auf dem Platz vor der katholischen Kirche in der Csele-Straße steht ein Steinkreuz. Zum Ortsbild gehören außerdem das 1905 am Ortseingang errichtete Sandsteinkreuz und die Statue des heiligen Wendelin; beide sind erhaltenswerte Bestandteile des Ortsbildes. Die Statue des heiligen Wendelin stellt den Schutzpatron der Hirten dar.
Weitere Ortsseiten: Erdősmárok, Bóly, Bár, Hassagy, Belvárdgyula, Szederkény, Mohatsch, Feked.
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