Im Höhlenwohnviertel Part oberhalb von Tibolddaróc befanden sich zwischen den beiden Weltkriegen mehrere hundert in die Weinberghänge gegrabene Höhlenwohnungen. Die meisten der ehemaligen Wohnungen in den oberen Ebenen wurden durch Erosion zerstört; die unteren wurden zu Weinkellern umgebaut.
Wer Tibolddaróc für einen Aufenthalt ausgewählt hat, kann planen, dort eine Ferienwohnung zu mieten.
Kultur
Die Pesti Patikus Pincéje ist ein dreigeschossiger, 300 Jahre alter Keller und verfügt über Gänge aus der Zeit des Mongolensturms. Im Szabor-Haus wird in einem originalgetreu eingerichteten Bauernhaus eine besondere Verkostung angeboten.
Die römisch-katholische Kirche von Tibolddaróc besteht aus unverputztem, vor Ort abgebautem rötlichem Stein. Nur am Turm und um die Öffnungen gibt es kleinere weiß gestrichene verputzte Bereiche. Die Kirche ist spätbarock und stammt aus dem Jahr 1826. An der reformierten Kirche wurden die Mauern des Turms 1877–1878 nach oben erweitert; der Turm ist 24 m hoch.
Im weiteren regionalen Umfeld von Tibolddaróc liegt Leányvár, eine historische Stätte.
Natur
Im Ablakoskő-Tal (Karud alja) befinden sich an niedrigen Felsaufschlüssen sechs in den Fels gehauene Nischen. Kőhodály ist ein in Rhyolithtuff gehauener Schafstall und liegt im Waldgebiet Karud, 4 km von Tibolddaróc entfernt.
Szár-hegy, Galyas-tető, Kerékkötő-hegy und Alsó-Csákány sind Berge in der Umgebung von Tibolddaróc.
Weitere Orte: Bükkzsérc, Cserépváralja, Szomolya, Cserépfalu, Bogács, Mezőkövesd, Sály, Szentistván.