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Anreise
Gádoros verfügt über einen Bahnanschluss an der MÁV-Linie 147 Kiskunfélegyháza–Orosháza; der Bahnhof liegt am südlichen Rand des bebauten Gebiets. Die Straßenanbindung erfolgt über die Nebenstraße 44307, die westlich von der Straße 4407 abzweigt.
Kultur und Geschichte
Gádoros bewahrt den Namen eines von zwei Dörfern aus der Árpád-Zeit. Beide Dörfer waren mit der heutigen Siedlung verbunden, wurden im späten Mittelalter jedoch nicht wiederbesiedelt; 1241 wurde das Gebiet von den Tataren niedergebrannt. Für kulturgeschichtlich interessierte Besucher ist diese Ortsgeschichte ein konkreter Anknüpfungspunkt.
Der Schriftsteller Zsigmond Justh ist mit Gádoros verbunden: Sein Grabdenkmal wurde 1963 dorthin versetzt, und auf seinem Gut gründete er ein Bauerntheater, in dem örtliche Landarbeiter klassische und volkstümliche Stücke aufführten.
Im Dr.-László-Hidasi-Gedenkpark vor dem Rathaus steht eine Büste des ehemaligen Dorfarztes, der 42 Jahre in Gádoros tätig war.
Zu den örtlichen Zeugnissen des kulturellen Erbes gehören außerdem die Zsigmond-Justh-Gedenkausstellung und ein 1848er-Denkmal.
Geografische Einordnung
Gádoros liegt im Komitat Békés, in der Region Südliche Große Tiefebene Ungarns im Südosten des Landes.
Gádoros ist eine Stadt im Komitat Békés und im Kreis Orosháza in Ungarn.
Für die weitere Reiseplanung stehen außerdem die Seiten zu Tótkomlós, Gerendás, Orosháza und Nagyszénás bereit.