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Peretschyn: Lavendel, Kreuzweg und Stadtgeschichte

Unterkünfte in Peretschyn

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Peretschyn verbindet eine weitläufige Blumenplantage mit einem Kreuzweg auf dem höchsten Punkt der Stadt und einer Stadtgeschichte, die im Heimatmuseum und an historischen Gebäuden greifbar wird. Die Blumenplantage steht für Blüten und Fotografie, der Kreuzweg für religiöse Bildkunst; das Heimatmuseum behandelt Peretschyns Geschichte und die kulturelle Vielfalt der früheren Bevölkerung.

Lavandova Hora: Blumen und Fotografie

An der Ivana-Babycha-Straße 70 liegt Lavandova Hora, eine Plantage mit Lavendel, Rosen und Jasmin. Die Anpflanzungen aromatischer Blumen umfassen mehr als 10 Hektar. Damit ist der botanische Schwerpunkt klar umrissen: Die Blumen prägen den Ort. Zum Charakter der Plantage gehören neben den Blumen auch Entspannung, Spazierengehen und Fotografieren.

Der Kreuzweg auf dem Berg Hurka

Auf dem Berg Hurka, dem höchsten Punkt Peretschyns, verläuft der Kreuzweg. Entlang des gesamten Weges stehen 14 Kapellenstationen. Fresken und Ikonen stellen den Weg Jesu Christi nach Golgatha dar; so entfaltet sich das Motiv entlang des Weges als zusammenhängende Bildfolge. Im Unterschied zur Plantage, deren Schwerpunkte Blumen, Spaziergänge und Fotografie sind, richtet sich der Blick auf Hurka auf religiöse Kunst und ihre Darstellung in den Kapellen. Der Weg verbindet damit ein konkretes Thema mit einer klaren räumlichen Abfolge.

Stadtgeschichte im Heimatmuseum und an Denkmälern

Das Heimatmuseum vermittelt Peretschyns Geschichte anhand der Zeiten und Bevölkerungsgruppen, die dort lebten: Ukrainer, Slowaken, Tschechen, Ungarn, Juden, Deutsche und Italiener. Auch frühere Straßennamen und deren Herkunft gehören zur Ausstellung. Die Exponate wurden von Einwohnern der Stadt gestiftet und sind Teil ihrer Geschichte. So kommen in der Ausstellung sowohl die wechselnde Bevölkerung als auch Spuren des früheren Stadtbilds zur Sprache.

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Im Zentrum wurde 2004 ein Denkmal für den Postboten Fedir Feketa aufgestellt. Die römisch-katholische St.-Augustinus-Kirche stammt aus dem Jahr 1906. Die orthodoxe St.-Nikolaus-Kirche gilt als ältestes Sakralbauwerk der Stadt. Zu den historischen und städtebaulichen Denkmälern zählt außerdem das ehemalige Bürger-Schulgebäude: Es wurde 1928 errichtet und beherbergt heute die Perechyn Secondary School. Auch das Bahnhofsgebäude gehört zu den historischen und städtebaulichen Denkmälern Peretschyns. Zusammen geben diese Orte unterschiedliche Anknüpfungspunkte, um sich mit religiöser, öffentlicher und städtischer Geschichte zu befassen.

Ein Naturdenkmal und ein Lemken-Hausmuseum

Die 200 Jahre alte Eiche gilt als ältester Baum Peretschyns. Unmittelbar hinter der Stadt liegt ein Lemken-Hausmuseum. Dort ist eine häusliche Wohneinrichtung der örtlichen Lemken aus dem frühen 20. Jahrhundert nachgebildet. Damit steht ein rekonstruierter Wohnraum neben den Museen und Denkmälern der Stadt als weiterer Zugang zur regionalen Geschichte.

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