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Nowa Kachowka: Steinstickereien und Stadtgeschichte

Unterkünfte in Nowa Kachowka

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im historischen Zentrum von Nowa Kachowka schmücken mehr als 50 Ornamenttafeln 80 zweigeschossige Gebäude. Hryhor Dovzhenko schuf sie in einer eigenen Technik, bei der er Muster in feuchten Putz schnitzte. Die Fassadenornamente der Altstadt gelten als wertvolles Erbe der Schülerinnen und Schüler der „Schule der Bojtschukisten“. 2017 erhielten die „Steinstickereien“ und das gesamte historische Zentrum den Status eines städtebaulichen Denkmals von lokaler Bedeutung. Architekturinteressierte können so einzelne Fassadenkunst und das größere historische Stadtbild als zusammenhängendes Thema betrachten.

Fassadenkunst und Wege durch die Stadt

Der Tourismusweg Nr. 7707 „Steinstickereien“ ist 2 km lang; die Exkursion dauert eine Stunde. Damit lässt sich ein Ausflug mit Schwerpunkt Ornamentik zeitlich konkret einordnen. Eine andere Perspektive eröffnet der Exkursionsweg und Öko-Lehrpfad „Stadt der tausend Quellen“, der eine Möglichkeit bietet, Nowa Kachowka zu erkunden. Die erste Route ist mit Länge und Dauer umrissen, die zweite stellt die Stadterkundung in den Vordergrund. Wenn Sie Ihre Aktivitäten planen, können Sie abwägen, ob Sie sich auf die Fassadenkunst konzentrieren oder die Stadt als Ganzes zum Thema machen möchten.

Stadtgeschichte und Kunst

Das Stadtgeschichtsmuseum erzählt von der Entstehung und den Bauphasen Nowa Kachowkas. Am 22. Januar 1985 beschloss das Exekutivkomitee des Stadtrats, ein Museum auf ehrenamtlicher Grundlage einzurichten; für Besucher öffnete es am 6. Juni 1990. Ein Teil der Ausstellung ist dem früheren Dorf Klyuchove gewidmet, an dessen Stelle Nowa Kachowka erbaut wurde. Ein weiterer Saal bewahrt Materialien aus der Bauzeit des Kakhovka-Wasserkraftwerks, des Nordkrimkanals und der Stadt. So stehen die Geschichte des Ortes vor der Stadtgründung und die Bauzeit großer Projekte nebeneinander.

Eine eigene Perspektive bietet die Städtische Kunstgalerie A. S. Havdzynsky. Ihre Sammlung umfasst 1.039 Exponate, darunter Gemälde, Grafiken, Skulpturen, dekorative und angewandte Kunst sowie Fotografien. Einen besonderen Schwerpunkt bilden 297 Gemälde und grafische Arbeiten von A. S. Havdzynsky; 237 davon schenkte er der Stadt 1961. Hinzu kommt eine Sammlung von Illustrationen des ukrainischen Volkskünstlers V. H. Lytvynenko. Die Künstlerbestände setzen neben der Vielfalt der Kunstformen zwei klar erkennbare Schwerpunkte: Havdzynskys Malerei und Grafik sowie Lytvynenkos Illustrationen.

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Zum kulturellen Bild der Stadt gehört auch der Kulturpalast, ein öffentliches Gebäude, das 1953 in Betrieb genommen wurde und mit Aufführungen und Konzerten verbunden ist. Zusammen mit Stadtgeschichtsmuseum und Kunstgalerie erweitert er den Blick über Architektur und Sammlungen hinaus auf darstellende Kultur. So können Sie für Ihre Reise unterschiedliche Interessen verbinden: die Ornamentik im historischen Zentrum, die Geschichte des Ortes und die Kunstsammlungen.

Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, überlegen Sie zuerst, welche dieser Perspektiven Ihren Aufenthalt prägen soll. Ein Schwerpunkt auf Architektur führt zu den „Steinstickereien“ und ihrer einstündigen Exkursion; wer sich stärker für die Entwicklung der Stadt interessiert, findet im Museum Bezüge vom früheren Klyuchove bis zu den großen Bauprojekten. Kunstgalerie und Kulturpalast ergänzen diese Themen um bildende und darstellende Kultur.

Weitere Reiseziele entdecken: Kizomys, Heniches'ka Hirka, Bilozerka, Khorly, Lazurne, Strilkove, Ukrainka, Oleksiivka.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Cherson.

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