Zum Inhalt

Karolín zwischen Chřiby und Haná

Unterkünfte in Karolín

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Karolín liegt an der Grenze zwischen Chřiby und Haná. Zur Geschichte des Ortes gehören die Gründung der Gemeinde im Jahr 1822 und ein historischer Name, während ein Fund aus dem Mittelpaläolithikum in der Umgebung eine deutlich ältere Zeitebene eröffnet. Eine Kapelle erinnert an die Gefallenen beider Weltkriege; im näheren Umfeld liegt zudem ein Aussichtspunkt, der zugleich als Wegweiser für örtliche Wanderwege dient. Diese Themen machen Karolín als Reiseziel konkret und helfen Ihnen, die Ortswahl an den Interessen Ihrer Reise auszurichten.

File:Karolín, MŠ.jpg File:Karolín, MŠ.jpg Foto: palickap via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Zwischen Chřiby und Haná

Die Grenzlage gibt Karolín eine klare regionale Einordnung. Das Katastergebiet liegt auf 300 m Höhe und umfasst 136 ha; flächenmäßig gehört die Gemeinde zu den kleinsten im Okres Kroměříž. Die Regionsnamen ordnen den Ort im größeren Zusammenhang ein, während Höhe und Fläche den Umfang des Katastergebiets beschreiben.

Gründung und historischer Name

Die Gemeinde Karolín wurde 1822 von Gräfin Karolína ze Šumperka gegründet. In diesem Jahr umfasste die Kolonie 50 Hausnummern. Die Siedlung erhielt den historischen Namen Karolínov (Karolinendorf) nach ihrer Gründerin. Gründungsjahr, damalige Hausnummern und Name beschreiben verschiedene Aspekte der frühen Siedlungsgeschichte: den Zeitpunkt der Gründung, den Umfang der Kolonie in diesem Jahr und die Verbindung zur Gründerin, die im historischen Namen erhalten blieb. So lässt sich die Entstehung Karolíns anhand konkreter Ortsdetails einordnen.

Ein Fund aus dem Mittelpaläolithikum

In der Umgebung von Karolín wurde ein mandelförmiger Faustkeil aus rotbraunem Radiolarit gefunden. Form und Material sind für die Kultur des Mittelpaläolithikums typisch. Der Fund eröffnet einen anderen zeitlichen Blick als die Gründung der Gemeinde im 19. Jahrhundert: Er verweist auf eine viel ältere Epoche und ergänzt die spätere Siedlungsgeschichte um einen archäologischen Bezug. Für Reisende, die sich für Geschichte interessieren, liegt darin ein anschaulicher Kontrast zwischen einem konkreten Fund aus der Umgebung und der deutlich späteren Entstehung der Gemeinde.

Im näheren Umfeld, oberhalb von Sulimov und Karolín, liegt ein Aussichtspunkt an einer Windschutzpflanzung. Er dient zugleich als Wegweiser für örtliche Wanderwege. Damit hat er einen Bezug sowohl zur Landschaft als auch zur Orientierung an den Wanderwegen im Umfeld. Wenn Sie bei der Auswahl eines Reiseziels auch örtliche Wanderwege berücksichtigen möchten, bietet dieser Aussichtspunkt einen weiteren Anknüpfungspunkt neben der Ortsgeschichte.

Anzeige

Kapelle und Gedenktafeln

Die Kapelle des heiligen Florian und der Jungfrau Maria in Karolín dient als Gedenkstätte für die Gefallenen beider Weltkriege. Neben dem Eingang zeigen Gedenktafeln die Opfer des Ersten Weltkriegs mit Porträtmedaillons; die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs werden auf einer Tafel über der Eingangstür erwähnt. Die Angaben zu den beiden Kriegen sind dabei an unterschiedlichen Stellen an der Kapelle festgehalten. Ihre religiöse Widmung und die konkrete Gedenkfunktion machen sie zu einem eigenen kulturellen Bezugspunkt in Karolín.

Für Ihre Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Interessen nebeneinander: Die Grenzlage bietet die regionale Einordnung, Gründung und historischer Name geben einen Zugang zur Ortsgeschichte, und der Aussichtspunkt verweist auf örtliche Wanderwege. Wer Kulturgeschichte stärker gewichtet, findet mit der Kapelle einen weiteren konkreten Schwerpunkt. Diese Unterschiede können Ihnen dabei helfen, einzuschätzen, ob Karolín als Ort für Ihre Ferienwohnung zu den Themen Ihrer Reise passt.

Weitere Reiseziele entdecken: Zborovice, Dřínov, Litenčice, Žeranovice, Střílky, Vrbka, Záříčí, Přílepy

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kroměříž.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.