Olbramkostel: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Olbramkostel
Olbramkostel liegt am südwestlichen Rand des Naturparks Jevišovka und im Tal des Plenkovický potok. Der Naturpark besteht seit 1992, umfasst 13.840 Hektar und liegt im hügeligen Gelände der Jevišovická pahorkatina. Etwa 1,3 Kilometer nördlich befindet sich das 3,2 Hektar große geschützte Teichgebiet Čekal. Es wurde zum Schutz einer Population der Rotbauchunke (Bombina bombina) sowie weiterer seltener Tier- und Pflanzenarten eingerichtet.
Natur und Landschaft
Auch die markante Ruine Šenkenberk gehört zum Landschaftsbild rund um Olbramkostel. Sie liegt auf einem markanten Felssporn in etwa 410 Metern Höhe, um den der Plenkovický potok mäandriert. Die Ruine der Burg Šenkenberk, auch Šimperk genannt, befindet sich 3 Kilometer westlich von Olbramkostel. Šenkenberk gilt als eine der ältesten adligen Gründungen in Mähren und wurde wahrscheinlich nach 1240 errichtet.
Die Umgebung von Olbramkostel eignet sich wegen ausgedehnter Wälder und touristischer Wege für Spaziergänge und Radtouren. In der Umgebung befinden sich außerdem Schloss Karlslust, der Příčník, der Schwalbenfelsen, der Binderberg, das Heimatkreuz, die Lange Marter und Sankt Hubertus. Der Václavský Kopec liegt in der näheren Umgebung von Olbramkostel.
Geschichte und sakrale Orte
Die Geschichte des Ortes ist auch durch eine am 10. September 1538 in Linz ausgestellte Urkunde belegt. Sie erhob Olbramkostel zum Marktflecken und verlieh das Recht auf einen Wochenmarkt und einen Jahrmarkt.
Die Kirche Mariä Himmelfahrt steht im Zentrum von Olbramkostel. Die Kirche von Olbramkostel entstand vermutlich um die Mitte des 13. Jahrhunderts, in der Übergangszeit vom romanischen zum gotischen Baustil. Beim Umbau der Kirche Mariä Himmelfahrt im Jahr 1719 wurde eine barocke Seitenkapelle errichtet, die dem heiligen Isidor geweiht ist. Zur kleinen sakralen Architektur des Ortes gehört auch die Poklona, eine klassizistische Nischenkapelle aus der Zeit um 1800 und ein bedeutendes Beispiel dieser Bauform am Siedlungsrand.
Eine weitere Nischenkapelle steht beim Friedhof in Olbramkostel. Hinter dem Dorf befindet sich an der Straße eine Statue des heiligen Johannes von Nepomuk.
Wege durch die Umgebung
Ein blau markierter Wanderweg führt durch Olbramkostel und verbindet den Ort in Richtung Jevišovice und Znojmo. Die Radtour Jevišovický okruh I führt auf dem blau markierten Wanderweg nach Olbramkostel; von dort geht es auf dem grünen Wanderweg weiter zur Ruine Šimperk.
Weitere Orte im Verzeichnis
Weitere Orte: Blížkovice, Lukov, Hnanice, Chvalatice, Medlice, Černín, Šanov, Oleksovice.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Znojmo.