Hrušovany U Brna: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Hrušovany U Brna
Das ursprüngliche Gebäude der Zuckerfabrik von Hrušovany u Brna wurde 1882 fertiggestellt und gehörte zu den größten Zuckerfabriken in Mähren.
Kultur und Geschichte
Die Kirche Panny Marie Královny entstand von 2000 bis 2004 nach einem Entwurf der Architektin L. Vojtová. Die Innenraumgestaltung entwarf Jiljí Šindlar.
Zu den besonderen Bauwerken zählt außerdem das Wohnhaus des Zuckerfabrikdirektors Viktor Bauer, das 1918 vom Architekten Adolf Loos entworfen wurde. Es war das erste Gebäude mit Flachdach in Mähren und ist im Zentralen Verzeichnis der Kulturdenkmäler unter der Registernummer 17683/7-7082 eingetragen.
Das Smírčí kříž aus dem Jahr 1595 ist das älteste erhaltene Denkmal von Hrušovany u Brna. Es bildet eine Übergangsform zwischen einem Kreuz und einem Kreuzstein, trägt ein lateinisches Kreuz sowie eine sechszeilige Inschrift. Das Kamenný kříž gilt als ältestes kirchliches Denkmal in Hrušovany u Brna und wird dem Bildhauer Jan Stern aus Židlochovice zugeschrieben. Errichtet wurde es zum Gedenken an das Hagelunwetter vom 6. Juli 1781, das die gesamte Ernte in der Umgebung zerstörte.
Auch die Fabrikhalle der Zuckerraffinerie von 1916 gehört zu den prägenden Bauwerken der Gemeinde. Adolf Loos gilt vermutlich zumindest als Urheber der äußeren Gebäudehülle.
Tradition und Ortsleben
Die Hrušovanské hody sind ein traditionelles Fest der Gemeinde Hrušovany u Brna mit Wurzeln im 19. Jahrhundert. Sie dauern üblicherweise drei Tage und umfassen das Aufstellen des Maibaums, eine Trachtenprozession, eine Messe und eine Tanzveranstaltung.
Verbindungen vor Ort
Der Bahnhof Hrušovany u Brna liegt an den Verbindungen Tišnov–Brno–Hustopeče u Brna, Hrušovany u Brna–Židlochovice und (Brno–)Šakvice–Břeclav. In der Nähe des Bahnhofs befinden sich ein öffentliches Parkhaus und eine Haltestelle für Linienbusse.
Landschaft und Wege
Ein Radweg verbindet Hrušovany u Brna mit Židlochovice. Der Fischerklub Hrušovany u Brna dient unter anderem dem Sportfischen und hat das Recht, den sogenannten Vodárenský rybník zu bewirtschaften.
Am Rand des Vodárenský rybník verläuft ein grün markierter Wanderweg vom Bahnhof Hrušovany u Brna nach Židlochovice und weiter zum Aussichtsturm Výhon. Der Vodárenský rybník ist ein bedeutendes Landschaftselement und dient den Einwohnern von Hrušovany u Brna zum Spazierengehen, zur Erholung und zum Angeln.
Weitere Ortsseiten: Skalička, Těšany, Modřice, Rohozec, Újezd U Brna, Pravlov, Ricany, Drahonín.
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