Kultur und Geschichte
Zur sakralen Baugeschichte gehört auch die Kaple sv. Rodiny. Sie wurde 1726 auf Kosten des Geistlichen Augustin Kavánek aus Černá Hora erbaut und 1837 als Schlosskapelle restauriert. Auf dem Gipfel des Hügels Paseka steht sie als Zentralbau mit einer achteckigen Außenhülle, die ein ovales, von einer Kuppel überwölbtes Inneres umschließt.
Der Černohorský zámek wurde erstmals 1279 als Burg urkundlich erwähnt. Hansen baute das Neue Schloss im pseudorenaissancistischen Stil um; bis 1862 war der Umbau außerhalb des Turms abgeschlossen. Am 13. Juli 1866 fanden im Černohorský zámek bedeutende Verhandlungen über die Bedingungen eines Waffenstillstands zwischen österreichischen Vertretern und der preußischen Seite statt, darunter König Wilhelm I., General Moltke und Kanzler Bismarck.
Wege und Landschaft
Am nordöstlichen Hang der Paseka entstand 1864 der Kreuzweg. Er verläuft mit 14 Stationen am nordöstlichen Abhang des Hügels Paseka und führt zur Kaple sv. Rodiny auf dem Gipfel.
Im Zuge des Umbaus des Černohorský zámek wurden der Hügel Paseka und die Umgebung des Oborský rybník umfangreich parkartig gestaltet, darunter mit neuen Wegen und Pfaden, Baumreihen und Terrassen rund um das Schloss.
Bier und Brautradition
Bier aus Černá Hora wurde bei einer am 16. Juli 1298 urkundlich belegten Templerzeremonie getrunken. Im Pivovar Černá Hora werden traditionelle Brauverfahren angewendet. Besichtigungen des Pivovar Černá Hora können mit einem Vorlauf von mindestens einer Woche gebucht werden.
Das Muzeum pivovarnictví befindet sich im Keller des Hotels Sladovna.
Verbindungen und weitere Ortsseiten
Černá Hora verfügt über Busverbindungen nach Královo Pole, Lomnice, Boskovice, Kunštát, Blansko und Moravská Třebová.
Weitere Ortsseiten: Voděrady, Svitávka, Svinošice, Olešnice Na Moravě, Svetla, Crhov, Úsobrno, Křtiny.