Temešvár liegt am linken Ufer der Vltava, am Orlík-Stausee. Zugleich liegt der Ort an der Staatsstraße von Písek nach Tábor, unmittelbar vor der Podolský most. Eine touristische Route durchquert Temešvár in Nord-Süd-Richtung.
Bauwerk und Geschichte
Die Podolský most liegt zwischen Podolí und Temešvár an der Straße 29, die Tábor und Písek verbindet. Die heutige Podolský most wurde zwischen 1939 und 1943 erbaut. Sie ist 510 Meter lang; ihre Fahrbahn liegt 65 Meter über dem Fluss. Historisch war die Podolský most die am weitesten hinter der Demarkationslinie gelegene amerikanische Stellung.
Wasser und Ufer
Im Katastergebiet von Temešvár gelangt man über die „Stará cesta“ am Campingplatz vorbei bis ans Wasser. Dort gibt es auch einen für Angler mit Behinderungen vorgesehenen Platz. Am Orlík-Stausee bei Temešvár sind Wassersportarten möglich. Auf dem Orlík-Stausee gibt es örtlichen Schiffsverkehr, den auch Touristen nutzen können.
Vergangenheit und Museum
Temešvár entstand an der Stelle eines herrschaftlichen Hofes. Die Siedlung trug zunächst den Namen Nová Ves. Den späteren Namen Temešvár erhielt die Siedlung nach der rumänischen Stadt Temešvár, wo österreichische Truppen die türkische Armee besiegten.
Im Wald Sloupovna im Katastergebiet von Temešvár wurden mehrere Depots bronzezeitlicher Artefakte entdeckt. Im Prácheňské muzeum in Písek sind in der Dauerausstellung Bronzearmbänder aus Temešvár zu sehen.
Weitere Ortsseiten
Weitere Ortsseiten: Mirovice, Přeborov, Nerestce, Štědronín-Plazy, Putim, Zbelítov, Luckovice, Okrouhlá.