Ein zweiter Rundgang widmet sich der Geschichte der Familie Windischgrätz, Alfred I. und seiner Frau Eleonore sowie der wirtschaftlichen Nutzung der ehemaligen Klosterherrschaft. Dazu gehört auch das originale Interieur der Fürstenbibliothek aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die neuen Besichtigungsrouten „Klášter“ und „Zámek“ wurden am 1. April 2023 für Besucher zugänglich.
Das Benediktinerkloster Kladruby u Stříbra wurde 1115 vom böhmischen Fürsten Vladislav I. gegründet. Im Regionalmuseum Kladrubska zeigt eine Ausstellung zur 900-jährigen Geschichte von Kladruby die Zeit von der Klostergründung im Jahr 1115 bis 1945.
Das Kladrubské hudební léto findet jährlich im Sommer in der Kathedrale von Kladruby statt.
Geschichte
Das Museum des tschechoslowakischen Befestigungswesens Kladruby besteht aus zwei Leichtbefestigungsobjekten des Typs vz. 37. Sie wurden 1938 als erste Verteidigungslinie gegen das faschistische Deutschland errichtet und befinden sich in unmittelbarer Nähe des Klosters Kladruby.
Im Regionalmuseum Kladrubska gibt es außerdem eine Ausstellung über das Befestigungssystem im Raum Kladruby. Sie zeigt Exponate zur Errichtung von Leichtbefestigungen, informiert über Objekte in der Umgebung und enthält Ausflugstipps.
Wege
Der naturkundliche und historische Rundweg Kladruby beginnt am Kloster Kladruby. Er behandelt die Geologie des Flusses Úhlavka, die Mühlen an der Úhlavka und das Thema Angeln.
Am Kloster Kladruby vorbei verlaufen die Fernradroute Nr. 37, die internationale Wanderroute E6 und der Jakobsweg nach Santiago de Compostela.
Orientierung
Die Bushaltestelle „Kladruby, okres Tachov“ liegt etwa 900 Meter vom Klosterareal Kladruby entfernt. Die Zughaltestelle Stříbro liegt zu Fuß über den blauen Wanderweg etwa 7 km vom Kloster Kladruby entfernt.
Weitere Orte
Weitere Ortsseiten: Rozvadov, Prostiboř, Hošťka, Sytno, Konstantinovy Lázne, Částkov, Kšice, Milíře.