Geschichte
Das archäologische Fundgebiet im Ortskern von Smědčice umfasst eine Dorf- und Festungsstätte aus dem Mittelalter bis zur Neuzeit. Die erste Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1243 und nennt Abraham de Zmedcich. Für die vermutlich erst zu Beginn des 16. Jahrhunderts gegründete Festung gibt es Erwähnungen aus den Jahren 1544 und 1550 sowie möglicherweise 1553; 1581 war sie bereits unbewohnt und verfallen.
Der ausgedehnte, gut erhaltene Grabhügel-Friedhof von Smědčice zählt zu den größten und bedeutendsten der Region.
Aktivitäten
Die Radroute Chrást–Strašice 2153 ist 35 Kilometer lang und weist 250 Höhenmeter auf. Auf ihr ist eine Kapelle in Smědčice als Sehenswürdigkeit aufgeführt.
Im Umfeld von Smědčice und Litohlavy verläuft der 9 Kilometer lange Rundweg Kokotské rybníky mit 11 Informationsstationen; er ist zu Fuß und mit dem Fahrrad zugänglich. Der Lehrpfad Kokotské rybníky erstreckt sich zwischen Smědčice und Litohlavy. Mit dem Zug ist er bis Smědčice und anschließend über einen 1,5 Kilometer langen Fußweg zu den Teichen erreichbar.
Umgebung
Die Eisenbahnbrücke über die Klabava bei Smědčice ist Teil der Strecke Radnice–Chrást. Ihre genietete Stahlkonstruktion besteht aus drei getrennten umgekehrten Bögen. Ein breiter Weg am linken Ufer der Klabava führt bis etwa 20 Meter vor die Eisenbahnbrücke; unterwegs erreicht man eine Beobachtungshalbinsel.
Weitere Orte
Weitere Ortsseiten: Příkosice, Terešov, Pavlovsko, Sebečice, Drahoňův Újezd, Kornatice, Cheznovice, Holoubkov