Eduard Beneš, der zweite Präsident der Tschechoslowakei, wurde 1884 in Kožlany geboren. Die Töpfertradition von Kožlany ist eine bis heute fortbestehende örtliche Handwerkstradition.
Geschichte und Kultur
Kostel sv. Vavřince gilt als das älteste Gebäude in Kožlany und ist eine dreischiffige Kirche mit einem Westturm und einem polygonalen Presbyterium. Zum geschützten Ensemble von Kostel sv. Vavřince gehören die Kirche, ein Leichenhaus, die Umfassungsmauer mit zwei Toren und einer Pforte, ein gusseisernes Kreuz sowie die Grundstücke des Areals.
Die abgegangene Burg Angerbach hatte einen zweiteiligen Grundriss, der durch einen Wall und einen Graben geschützt war; in ihren hinteren Bereich führte eine Holzbrücke über den Graben. Angerbach wird auf die Zeit um die Mitte des 13. Jahrhunderts datiert.
Der jüdische Friedhof in der Umgebung von Kožlany wurde spätestens am Ende des 17. Jahrhunderts angelegt; der älteste dokumentierte Begräbnisfall datiert auf 1698. Er umfasst 175 Grabsteine und diente Juden aus umliegenden Dörfern vom frühen 18. Jahrhundert bis in die 1930er-Jahre als Begräbnisstätte. Der Friedhof ist frei zugänglich. Bei seiner Restaurierung wurden die Umfassungsmauer, das Eingangstor und das Beit-Tahara-Leichenhaus mit seinem Tahara-Tisch instand gesetzt.
Natur und Wege
Der Lehrpfad Naučná stezka Kožlany ist 6 km lang und in beiden Richtungen mit dem üblichen Symbol für Lehrpfade – einem weißen Quadrat mit grüner Diagonale – markiert.
Hliny ist eine überflutete ehemalige Abbaustätte für keramischen Ton, die zum Verlauf des Kožlany-Lehrpfads gehört. An der Hliny-Stelle gedeihen Pflanzengemeinschaften und Tiergemeinschaften, die an feuchte Lebensräume gebunden sind.
Mobilität
Das Projekt umfasst den Bau einer neuen gemischten, barrierefreien Strecke für Fußgänger und Radfahrer zwischen Kralovice und Kožlany, die eine sichere Verbindung entlang der stark befahrenen Straße II. Klasse ermöglichen soll.
Weitere Orte
Weitere Ortsseiten: Trnová, Lipno, Chříč, Nadryby, Černíkovice, Potvorov, Křelovice