Supíkovice: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Supíkovice
Supíkovice verbindet eine ausgeprägte Marmortradition mit geschützter Kalksteinlandschaft und konkreten kulturellen Spuren im Ort.
Kultur
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Supíkovice zu einem führenden Zentrum des Marmorabbaus und der Marmorverarbeitung. Wegen seiner Marmorindustrie erhielt Supíkovice den symbolischen Beinamen „Schlesisches Carrara“.
Ein eingetragenes technisches Denkmal ist die Vápenka aus dem Jahr 1856, eine ovale steinerne Schachtofenanlage zum Kalkbrennen. Die Vápenka ist über eine lokale Straße zugänglich und wird von der Gemeinde instand gehalten. Im Zentrum von Supíkovice können Touristen außerdem die Kirche der heiligen Hedwig besuchen.
Natur
Na Špičáku in Supíkovice ist sowohl als Nationales Naturdenkmal (ÚSOP-Code CZ07137305576) als auch als Natura-2000-Gebiet (N2000-Code CZ0713730) ausgewiesen. Das Schutzgebiet umfasst Reste von Eiben- und Wacholderbeständen auf einem bis zu 33 m hohen felsigen Kamm am Gipfel des 482 m hohen Velký Špičák. Zum Gebiet gehören außerdem ein Felsenmeer aus weißem kristallinem Kalkstein, oberirdische Karsterscheinungen und ein unterirdisches Kalksteinhöhlensystem.
Die Jeskyně Na Špičáku weist Gänge mit einem charakteristischen herzförmigen Profil auf, das durch Schmelzwasser eines Gletschers entstand. Die heutige Besichtigungsroute in der Jeskyně Na Špičáku ist 220 m lang und barrierefrei.
Wege
Der sechs Kilometer lange Lehrpfad „Po stopách doby ledové“ führt zur Jeskyně Na Špičáku. Auch der tschechisch-polnische Jakobsweg führt durch Supíkovice.
Veranstaltungen
Das Supíkovické Dřevosochání findet jedes Jahr während der Sommerferien in der Nähe der Vápenka statt. Der traditionelle Supíkovický Masopust war für den 7. Februar 2026 mit einem Maskenumzug und Live-Musik angesetzt.
Weitere Orte
Weitere Orte: Vidnava, Velké Kunětice, Javornik, Písečná, Lipova Lazne, Černá Voda, Kobylá Nad Vidnavkou, Vlčice.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jeseník.