Kamenice zeigt seine Geschichte besonders deutlich am Schlossgelände: Hier standen ursprünglich im 14. Jahrhundert die Feste Kamenice und eine frühgotische Kapelle des heiligen Franziskus Seraphicus. Anstelle des ursprünglichen Schlosses ließ die Familie Ringhoffer von 1875 bis 1880 ein neues Schloss Kamenice im englischen neugotischen Stil errichten.
Kultur und Geschichte
Die Kapelle des heiligen Franziskus Seraphicus war ursprünglich ein frühgotischer Bau des 14. Jahrhunderts. 1898 wurde sie nach einem Entwurf von Jiří Stibral umgebaut. In der Kapelle finden regelmäßig samstags Gottesdienste statt.
Das Schlossgelände von Kamenice befindet sich in Privatbesitz und ist mit Ausnahme der Kapelle nicht öffentlich zugänglich.
Zur Geschichte des Ortes gehört auch die Ringhoffer-Gruft. Sie liegt auf dem Zaječí vrch in einem parkartig gestalteten, teilweise bewaldeten Gelände, das durch eine Umfassungsmauer mit Tor eingefasst ist.
Im weiteren regionalen Umfeld von Kamenice liegen mehrere kulturhistorische Ziele: Práče ist eine Festung, Palác Kinských ist ein Palast, The Golz-Kinsky Palace ist ebenfalls ein Palast und Galerie Rudolfinum ist ein Museum.
Natur und Wege
Der Lehrpfad Krajinou barona Ringhoffera ist 20 Kilometer lang und verfügt über zehn Informationstafeln. Er endet in Kamenice und ist an den Prager integrierten Verkehr angebunden.
In der näheren Umgebung von Kamenice liegen mehrere Hügel: Grybla ist ein Hügel, (Na Padesátce) ist ein Hügel, Milíř ist ein Hügel und Drnka ist ein Hügel.
Weitere Ziele finden Sie unter Měšice, Sudovo Hlavno, Konojedy, Svémyslice, Mratín, Odolena Voda, Svojetice und Ladvi.