Oseček: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Die erste Erwähnung von Oseček stammt aus dem Jahr 1226 und steht im Zusammenhang mit dem Kloster St. Georg auf der Prager Burg.
Fluss und Natur
Die Feriensiedlung in Oseček liegt an beiden Ufern der Labe. Das Naturschutzgebiet Libický luh liegt am gegenüberliegenden Ufer der Labe von Oseček. Es schützt Auwälder, Wiesen und Feuchtgebiete sowie Lebensräume seltener Pflanzen- und Tierarten, darunter die Polabský-Keulenorchis (Epipactis albensis), die Rotbauchunke (Bombina bombina), der Juchtenkäfer (Osmoderma eremita) und der Hirschkäfer (Lucanus cervus).
Beim Písečný přesyp u Osečka kommen Lebensgemeinschaften teilweise stabilisierter Flugsande mit psammophilen Pflanzen-, Pilz- und Wirbellosenarten vor. Am Fähranleger Oseček werden Paddleboards vor Ort ohne Reservierung verliehen.
Fähre und Radroute
Die Fähre Oseček–Velký Osek verbindet die Gemeinden Oseček und Velký Osek. Auch eine Radroute von Kolín nach Poděbrady führt bis zur Fähre Oseček und biegt dort rechts ab.
Geschichte und Ortsbild
Der zentrale Dorfplatz von Oseček gilt als historischer Ortskern der Siedlung. Zu ihm gehört die räumliche und gestalterische Gliederung ursprünglicher landwirtschaftlicher Gehöfte; die Gehöfte sollen erhalten werden.
Die Feriensiedlung in Oseček entwickelte sich aus einer Waldgaststätte und einem Fährmannshaus aus dem frühen 20. Jahrhundert. An der Südseite des Dorfplatzes steht das spätklassizistische Haus Nr. 7 mit einer erhaltenen, durch Lisenenrahmungen gegliederten Fassade. Das Haus Nr. 38 an der Straße nach Poděbrady besitzt ein erhaltenes Giebelfeld und ein segmentbogiges Tor. Haus Nr. 3 gehört zu den erhaltenen eklektizistischen Häusern von Oseček.
Weitere Orte
Weitere Orte: Milčice, Jiřice, Sokoleč, Dymokury, Dvory, Vykáň, Kněžice, Choťánky.
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