Jiřice: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Die steinerne Zvonička in Jiřice trägt die Jahreszahl 1818. Als geschütztes Bauwerk des Kulturerbes gehört sie zu den wenigen erhaltenen Bauwerken der ursprünglichen Siedlung.
Geschichte und Ortsbild
Die erste schriftliche Erwähnung von Jiřice stammt aus dem Jahr 1479. Während der deutschen Besatzung wurde die Gemeinde in den Jahren 1940 bis 1945 zwangsweise ausgesiedelt, praktisch zerstört und nach dem Krieg wiederaufgebaut. Jiřice besitzt ein Denkmal zur Zwangsaussiedlung der Gemeinde in diesen Jahren.
Das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs in Jiřice wurde im September 2023 nach seiner Renovierung feierlich wiedereröffnet. Die Eltern von Josef Bašus lebten in Jiřice Nr. 6.
Zu den örtlichen Denkmälern auf dem Dorfplatz von Jiřice gehören ein steinernes Kreuz und ein Boží muka, ein tschechischer Bildstock.
Landschaft und Schutzgebiet
Eine Karte aus dem Jahr 1720 stellt Jiřice als kleines, von Wäldern umgebenes Dorf dar. Ungefähr die Hälfte des Gemeindegebiets besteht aus Mischwäldern, die andere Hälfte aus intensiv bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen mit verstreutem Grün.
Das Schutzgebiet Mladá umfasst Teile der Katastergebiete Jiřice und Milovice nad Labem; in diesen Katastergebieten schützt es unter anderem Grasland- und Strauchökosysteme.
Ausflüge und Verbindungen
Für Ausflüge ab Jiřice gibt es Routen für das Auto, das Fahrrad und Wanderungen. Für Jiřice wird ein Radausflug zum Schlosspark in Lysá nad Labem angeboten.
Der nächstgelegene Bahnhof zu Jiřice befindet sich in Lysá nad Labem. Von Jiřice bestehen Busverbindungen zu drei Städten.
Die Übersicht führt außerdem zu folgenden Orten: Dvory, Straky, Kolaje, Křečkov, Městec Králové, Černíky, Kněžice, Stratov.
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