Kolaje: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
File:Kolaje, main street.jpg
Foto: Photo: This file is available under Creative Commons BY-SA license . Basically: You can use this picture for any purpose, provided that you attribute it to Pavel Hrdlička, Wikipedia . You may distribute the resulting work under the same license.
Kolaje liegt am nordöstlichen Hang des Oškobrh. Der Oškobrh ist ein 94,1636 Hektar großes Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung. Im Natura-2000-Gebiet Oškobrh wird der Lebensraum des Hirschkäfers geschützt. Das Gebiet ist überwiegend bewaldet und umfasst wärmeliebende Eichenwälder sowie xerotherme Rasen an seinen Südwesthängen. In Oškobrh liegen außerdem Lebensräume des Hirschkäfers sowie xerotherme Steppenrasen und freiliegende Mergelaufschlüsse.
Landschaft am Oškobrh
Der Oškobrh besteht aus zwei Gipfeln, die durch eine schmale Senke voneinander getrennt sind. Seine Landschaft verbindet bewaldete Bereiche mit trockenen, wärmeliebenden Vegetationsflächen und offenen Mergelaufschlüssen. Die besondere geologische und ökologische Gliederung des Gebiets zeigt sich dabei sowohl an den Südwesthängen als auch an den beiden Gipfeln.
Kolaje zwischen Gründung und Ortsgeschichte
Kolaje wurde 1777 auf den Weideflächen der untergegangenen Siedlung Mastnice im Zuge der Raabisation gegründet. Die Siedlung wurde nach dem Hofrat Jan František Hermann von Hermannsdorf benannt und Hermannsdorf genannt. Historische Namen von Kolaje waren Heřmanice, Heřmanovice, Hermannsdorf und Heřmandorf. Erstmals wurde Kolaje 1790 in schriftlichen Quellen erwähnt.
Die lokale Bezeichnung „Na kolajích“ bezog sich auf den schlechten Zustand der alten Fuhrstraße mit einer Spur neben der anderen. Ein Brand zerstörte 1802 mehr als die Hälfte der Häuser von Kolaje bis auf die Grundmauern. Die durch den Brand von 1802 zerstörten Häuser wurden anschließend als gemauerte Häuser wiederaufgebaut.
Archäologische Spuren und Sakralgeschichte
Das archäologische Gebiet am Oškobrh umfasst Spuren der untergegangenen mittelalterlichen Siedlung Oškobrhy. Die historische Siedlung umfasste 18 ursprüngliche Hofstellen. Ihre Häuser waren in zwei Reihen angeordnet, mit jeweils neun Häusern pro Reihe.
Auch die beiden Gipfel des Oškobrh tragen unterschiedliche historische Spuren: Der höhere Gipfel war im 1. Jahrtausend v. Chr. ein latènezeitliches Ringwallgelände, der niedrigere Gipfel im 5. bis 6. Jahrhundert ein slawischer Burgwall. Auf dem Oškobrh sind Überreste einer mittelalterlichen Kirche erhalten, die später im Barock zu einem Wallfahrtsort umgestaltet wurde.
Historische Wege und der Dorf-Glockenturm
Der Rest der alten Kolínská cesta in Richtung des benachbarten Oškobrh ist nahezu ursprünglich erhalten. Früher war dieser Weg die kürzeste und direkteste Verbindung zwischen den beiden Dörfern. Durch Kolaje führen keine markierten Wanderwege.
Am 7. Mai 2017 fand am Dorf-Glockenturm in Kolaje ein traditioneller öffentlicher Gottesdienst statt. Für den 7. Mai 2017 um 11 Uhr war am Glockenturm in Kolaje ein traditioneller Maigottesdienst angekündigt; für die Teilnehmenden war eine Bewirtung vorgesehen.
Weitere Orte: Velenka, Loučeň, Netřebice, Vrbová Lhota, Prerov Nad Labem, Žitovlice, Choťánky, Kovanice
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Nymburk.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com