Malé Přítočno verbindet eine Dorfgeschichte mit dem Dolanský potok. Die historische Siedlung entstand an dessen südlichem Ufer; die damalige Umgebung war von Auwäldern umgeben und umfasste mehrere große und kleine Teiche.
Geschichte und Kultur
Der erste dokumentierte Besitzer des Dorfes war Jan IV. z Dražic, Bischof von Prag. Der Dreißigjährige Krieg (1618–1648) entvölkerte das Dorf vollständig. Nach 1868 wurden in Malé Přítočno Bildungsvereine (Lesekreise), Arbeiter-Unterstützungsvereine, Sportvereine und Theatervereine gegründet.
Die Nähe von Malé Přítočno zur alten Egerer Straße verband den Ort historisch mit Truppendurchzügen von der Grenze in Richtung Prag. Zwischen den Gemeinden Dolany und Malé Přítočno steht außerdem ein Denkmal für ein Flugunglück.
Ortsstruktur und Anbindung
Die PID-Buslinie 307 bedient Malé Přítočno auf der Verbindung zwischen Praha, Zličín, und Kladno, Autobusové nádraží. Im nördlichen Teil des Dorfes liegt die Bushaltestelle Malé Přítočno bei der Gaststätte; im südlichen Teil befindet sich die Haltestelle Malé Přítočno, U Hrnčírny, neben dem Kinderspielplatz. Ebenfalls im südlichen Teil von Malé Přítočno liegt der Bahnhaltepunkt Unhošť. Der Friedhof von Malé Přítočno liegt an der Autobahn D6 zwischen Malé Přítočno und Pletený Újezd.
Weitere Orte im übergeordneten Ortsbereich: Kačice, Páleč, Podlešín, Zichovec, Stradonice, Jarpice, Žilina U Nového Strašecí, Vraný.