Vraný: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Die Slánská brána ist das erhaltene östliche Tor des früheren Vranýer Torsystems. Ihre Renaissancegestalt wurde barock überarbeitet und 2004 rekonstruiert. Zugleich ist sie eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein kulissenartiges Stadttor mit seitlichem Fußgängerdurchgang und für Besucher frei zugänglich.

Kultur und Geschichte

Das Památník městyse Vraný umfasst einen Raum, der dem Leben und Werk von Svatopluk Čech gewidmet ist, sowie einen Raum zu Leben und Werk von Jaroslav Věšín. Außerdem beherbergt das Památník ein Museum mit Dokumenten und Archivmaterialien zu Vraný. Das Museum ist nach Bedarf und bei entsprechendem Interesse für Besucher, Touristen sowie Schulen und Kindergärten aus der Umgebung geöffnet.

Vor dem Schloss Vraný steht ein Denkmal für Svatopluk Čech. Das Schloss wurde 1785–1794 vom Metropolitankapitel bei St. Veit in Prag als dreiflügeliger Rokoko-Sitz mit Mansarddach errichtet. Derzeit beherbergt es eine soziale Betreuungseinrichtung; der Zugang ist eingeschränkt.

Auf dem Platz von Vraný steht die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk, die bereits 1727 erwähnt wird. Vor dem Pfarrhaus befindet sich eine Marienstatue, die als barocke bildhauerische Arbeit gilt. In der Nähe des Rathauses steht eine Statue des heiligen Wenzel.

Die Kapelle sv. Rosálie wurde 1812 an der Stelle eines älteren Kreuzes errichtet. Die Kapelle Nejsvětější Trojice ist eine spätbarocke Nischenkapelle und wurde wahrscheinlich 1813 errichtet.

Die barocke Kirche Narození sv. Jana Křtitele aus dem 18. Jahrhundert steht auf erhöhtem Gelände am westlichen Rand von Vraný. Die heutige Kirche sv. Jana Křtitele stammt aus den Jahren 1751–1761; eine Kirche an diesem Ort wird seit 1352 erwähnt.

Die örtliche Schule verfügt über eine belegte, ununterbrochene Schultradition von 350 Jahren und zählt zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten von Vraný.

Natur und Umgebung

Vraný liegt in einem Tal, durch das zwei Arme des Vranský potok fließen. Im Umfeld von Vraný befindet sich der Mischwald Obora, der häufig von Pilzsammlern besucht wird.

Im Umfeld von Vraný, zwischen Vraný und Peruc, steht ein Militärdenkmal ungefähr an der Stelle einer alliierten Truppenschau vom 19. August 1813.

Orientierung

Die Straße II/239 durchquert Vraný in Ost-West-Richtung; eine Straße III. Klasse verläuft in Nord-Süd-Richtung durch den Ort. Die Bahnstation Vrbičany liegt 2,5 km südwestlich von Vraný an der Strecke 110 zwischen Kralupy nad Vltavou und Louny. Vraný liegt außerhalb des Netzes markierter Wanderwege.

Weitere Orte: Smečno, Vrbičany, Zichovec, Zákolany, Hradečno, Zájezd, Třebichovice, Tuřany

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kladno.

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