Červená Hora: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Die Ruine der Burg Červená Hora liegt etwa 1 Kilometer westlich des Ortes auf einer felsigen Anhöhe über dem Fluss Úpa.
Kultur und Geschichte
Die Burg Červená Hora wurde zwischen 1253 und 1278 auf einem Hügel aus rotem Sandstein errichtet. 1427 wurde sie von den Hussiten zerstört und nie wieder aufgebaut. Zusammen mit Vízmburk und Rýzmburk war die Burg Teil von drei befestigten Stützpunkten an bedeutenden Kreuzungen der Glatzer-polnischen und der Úpa-Handelswege.
Die Kapelle der Jungfrau Maria mit Glockentürmchen wurde 1870 erbaut. In ihrer Nähe steht ein Kreuz aus dem Jahr 1908. Die Kapelle selbst ist ein Kulturdenkmal mit einem vierseitigen gemauerten Sockel, einem mit Schindeln gedeckten abgestumpften Zeltdach, einer Laterne, einer Zwiebelhaube und einem Kreuz.
Auch literarisch ist Červená Hora verbunden: Der Ort ist der Geburtsort von Viktorie Židová, die die Figur der Viktorka in Božena Němcovás „Babička“ inspirierte. Außerdem steht ein Teil der Handlung von Alois Jiráseks Chronik „U nás“ mit Červená Hora in Verbindung.
Natur und Landschaft
Ein Teil des Nationalen Naturdenkmals Babiččino údolí liegt im Katastergebiet von Červená Hora. Das Nationale Naturdenkmal Babiččino údolí im Planungsgebiet von Červená Hora umfasst das Tal des Flusses Úpa, Wiesen in seiner Aue sowie Mischwälder an den angrenzenden Hängen mit Felsaufschlüssen.
Die Schlucht Žebrácká rokle liegt etwa 400 Meter nördlich von Červená Hora. Im weiteren regionalen Umfeld von Červená Hora liegen der Berg Čáp, der Berg Ostaš, der Berg Lelkowa Góra und der Berg Krucza Kopa. Dort liegt außerdem die Kirche Lázně.
Wege und Routen
Die Justynčina stezka führt durch Červená Hora und ist für Fußgänger und Radfahrer geeignet. Über Červená Hora führt außerdem die 35 Kilometer lange Route „Po stopách bojů války 1866“.
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