Žlunice: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Kultur und Geschichte
Die Kirche St. Peter und Paul in Žlunice ist ein Backsteinbau, der wahrscheinlich aus dem zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts stammt. Von 1701 bis 1704 wurde sie nach Westen verlängert; dabei kamen ein Turm und eine Seitenkapelle hinzu.
Das barocke Pfarrhaus von Žlunice wurde 1762–1765 von V. Jirsák nach älteren Plänen von V. Schneider errichtet. Im Pfarrhaus sind die ursprüngliche Raumaufteilung und originale dekorative Steinmetzarbeiten erhalten, darunter Eingangsportale sowie Fensterrahmungen mit Fensterbänken. 2012 wurde das Pfarrhaus zum Kulturdenkmal erklärt.
Weitere historische Zeugnisse finden sich an unterschiedlichen Punkten des Ortes. Das Geburtshaus des Malers Václav Špála war früher eine Ziegelei, die sein Vater von der Herrschaft, der Familie Czernin aus Dymokury, gepachtet hatte. Unterhalb des Pfarrhauses steht eine steinerne Pietà auf einem Sockel; sie wurde 1749 erworben. Am Abzweig der Straßen nach Sekeřice und Kozojídky steht zwischen Linden eine steinerne Statue des heiligen Johannes Nepomuk. An der Westseite des ehemaligen Švehlův dům, in dem sich heute das Gemeindeamt befindet, erinnert ein Denkmal an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.
Wege und Verbindungen
Durch Žlunice verläuft der KČT-Radweg Nr. 4288 zwischen Roudnice und Rožďalovice. Die IREDO-Buslinie 154 beziehungsweise 610/590 verbindet Nový Bydžov, Smidary, Žlunice, Kozojedy und Kopidlno.
Natur
Im Žlunické polesí sind natürliche Laubwälder erhalten, die von Eichen, Hainbuchen und Linden geprägt sind.
Weitere Orte: Luzany U Jicína, Slatiny, Vysoké Veselí, Jicineves, Sběř, Rašín, Sobotka, Holín
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