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Račice nad Trotinou lässt sich über seine Gewässer, die hügelige Landschaft und eine ungewöhnlich dichte Folge historischer Erinnerungsorte erfassen. Die Trotina fließt von Norden nach Süden durch den Ort. Am Beginn des Katastergebiets von Račice nad Trotinou mündet die Hustířanka in die Trotina.
Landschaft und Gewässer
Die Landschaft rund um Račice nad Trotinou ist hügelig und bietet unter anderem Ausblicke auf das Riesengebirge.
Geschichte und Denkmäler
Ein Teil von Račice nad Trotinou liegt in der denkmalgeschützten Zone des Schlachtfelds von Hradec Králové. Die Ortsgeschichte reicht weit zurück: Račice nad Trotinou wurde 1222 zusammen mit weiteren Gemeinden durch das Kloster Opatovice gegründet und besiedelt. Nach einer anderen Quelle stammt die erste schriftliche Erwähnung aus dem Jahr 1366.
Im Katastergebiet befindet sich ein Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs sowie eine Sandsteinpyramide für 12 Soldaten des österreichischen 40. Infanterieregiments. Auf dem Hügel Horka oberhalb von Račice nad Trotinou liegt das Grab des österreichischen Hauptmanns Weil von Weilenfeld, Inventarnummer 2. In unmittelbarer Nähe des Denkmals in Horka sind 15 Männer sowie die bei Hořiněves ausgegrabenen Überreste eines weiteren Mannes bestattet.
Kultur und Ortsgeschichte
Zu den geschützten historischen Spuren gehören die landwirtschaftliche Hofstelle Nr. 59 und das Tor des Hauses Nr. 47; beide stehen als unbewegliche Kulturdenkmäler unter Denkmalschutz. Auf dem Dorfanger vor dem Gemeindeamt steht ein Kreuz, das als Denkmal von lokaler Bedeutung gilt.
Auch das örtliche Schulgebäude gilt als bedeutendes Kulturobjekt. Die örtliche Schule wurde 1817 gegründet; dort wurde bis 1967 unterrichtet. Der Glockenturm des Ortes stammt aus dem Jahr 1848 und wurde nach der Aufhebung der Robotpflicht errichtet.
Lehrpfad
Račice nad Trotinou ist die siebte Station des 25 Kilometer langen, mittelschweren Lehrpfads „Josefov–Smiřice–Chlum 1866“. Der Weg ist für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Radfahrer vorgesehen; für Rollstuhlfahrer ist die Strecke problematisch, da sie über eine Hauptstraße führt.
Auf dem Lehrpfad „Josefov–Smiřice–Chlum 1866“ folgt auf Račice nad Trotinou als achte Station Horka 0,6 Kilometer später. Das Hinweisschild steht hinter der Eisenbahnstrecke am Hang.
Weitere Ortsseiten: Myštěves, Blešno, Mžany, Sendražice, Boharyně, Ledce, Skřivany, Lišice.
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