Roßbach: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Hranice liegt in der Landschaft des weitläufigen Naturparks Přírodní park Smrčiny, der sich im Karlovarský kraj, insbesondere im Ašský výběžek, erstreckt und auch ins benachbarte Deutschland reicht. Rund um Hranice bietet der Naturpark in einer Landschaft mit Nadelwäldern, Mooren, Quellgebieten und lebhaften Bächen abwechslungsreiches Gelände zum Wandern und Radfahren.

Natur

In der näheren Umgebung umfasst Bystřina – Lužní potok natürliche dystrophe Seen und Tümpel sowie feuchtigkeitsliebende Hochstauden-Saumgesellschaften; dort kommen unter anderem der Skabiosen-Scheckenfalter, das Bachneunauge und die Flussperlmuschel vor. Ebenfalls in der näheren Umgebung liegt Hoher Stein, ein 636 m hoher Felskomplex mit einem erhaltenen steinernen Aussichtsturm, der über Wanderwege von Hranice aus erreichbar ist.

In der näheren Umgebung bietet das Aufzuchtzentrum für Flussperlmuscheln in Huschermühle nach vorheriger Vereinbarung Besichtigungen an, bei denen die Erhaltung der Flussperlmuschel im Mittelpunkt steht.

Wege

Der Lehrpfad „Na cestě k Trojstátí“ bildet einen etwa 18 km langen Rundweg, der direkt am Masarykovo náměstí in Hranice beginnt. Neun Hauptinformationstafeln informieren über die lokale Landschaft, die Besiedlung des Grenzlands und die Geschichte des Eisernen Vorhangs.

Der Radweg EuroVelo 13 verläuft durch Hranice, erreicht Tschechien bei Trojstátí und verbindet sich nahe Pastviny mit dem Radweg 2058. Der Radweg 2057 beginnt am Grenzübergang Ebmath, führt durch das Zentrum von Hranice und über Pastviny in Richtung Aš und Skalka u Chebu. Der Radweg 2058 beginnt bei Krásňany, führt durch das Zentrum von Hranice nach Trojstátí und verbindet sich bei Pastviny mit EuroVelo 13 sowie bei Aš mit dem Radweg 2057.

Der grenzüberschreitende Mockelbahn-Radweg beginnt am Bahnhof von Hranice und verläuft auf der ehemaligen Bahnstrecke Mockelbahn durch dichten Wald über den ehemaligen Bahnhof Freiberg bis nach Adorf (Vogtland); seine Länge beträgt 8,52 km.

Kultur

Die Wurzeln der evangelischen Kirche St. Martin in Hranice reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück. Die Kirche wurde 1719 umfassend umgebaut, wobei das Hauptschiff im romanischen Stil gestaltet wurde. Zu ihrer Ausstattung gehört ein originales Uhrwerk aus dem Jahr 1881, das als technisches Denkmal gilt.

Die Kirche Mariä Heimsuchung erhielt 1894 ihre heutige pseudoromanische Gestalt. Das Knihovna a Muzeíčko umfasst ein kleines örtliches Museum, das sich die Räumlichkeiten mit der Erwachsenenbibliothek teilt; im Erdgeschoss beherbergt es außerdem ein Informationszentrum und ein Café.

Geschichte

In der näheren Umgebung kennzeichnet der historische Hauptgrenzstein I/1 die tschechisch-bayerische Grenze und trägt die Jahreszahl 1844. Auf dem ehemaligen Friedhof von Trojmezí sind in einer bewaldeten Umgebung in der Nähe erhaltener Kriegsdenkmäler noch zwei Gräber erhalten.

Die ehemalige Siedlung Kaiserhammer entstand zu Beginn des 15. Jahrhunderts als wasserbetriebener Hammer, der auf die Verarbeitung von Eisenerz spezialisiert war. An ihrem ehemaligen Standort sind in der näheren Umgebung Reste eines Eisenerzstollens erhalten, die an die industrielle Vergangenheit erinnern. Auf dem Alten Friedhof Studánka sind in der näheren Umgebung überwiegend alte deutsche Grabsteine erhalten, die von der früheren Geschichte und Kultur des Ortes zeugen.

In der näheren Umgebung steht an einer Kreuzung der Wege in Richtung Prex, Hranice und Trojstátí bei einer steinernen Brücke ein steinernes Sühnekreuz. An einem Ort in der näheren Umgebung kam es zu einem tödlichen Duell zwischen zwei Offizieren; einer von ihnen wurde getötet.

Weitere Ortsseiten: Voitersreuth, Einsiedl, Wilkowitz, Lindenhau, Dürrmaul, Thurn, Trebendorf

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